Järna

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Järna
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Järna (Schweden)
Järna
Järna
Basisdaten
Staat: Schweden
Provinz (län): Stockholms län
Historische Provinz (landskap): Södermanland
Gemeinde (kommun): Södertälje
Koordinaten: 59° 5′ N, 17° 34′ OKoordinaten: 59° 5′ N, 17° 34′ O
Einwohner: 6.377 (31. Dezember 2010)[1]
Fläche: 3,93 km²
Bevölkerungsdichte: 1.623 Einwohner je km²
Höhe: 0 m ö.h.
Kulturzentrum Kulturhuset i Ytterjärna

Järna ist ein Ort in Schweden, der zur Gemeinde Södertälje gehört.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Järna wurde 1952 durch die Zusammenlegung von Vårdinge, Överjärna und Ytterjärna zur selbständigen Gemeinde. 1971 wurde es in die Gemeinde Södertälje eingegliedert. Seit 1989 besitzt Järna wieder eine gewisse Selbstverwaltung durch das Kommundelskontor (etwa „Gemeindeteilverwaltungsbüro“).

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Järna gibt es etwa 2900 Arbeitsplätze. Genau so viele Berufstätige pendeln nach Södertälje und Stockholm. Fast 2000 der Arbeitsplätze gehören zu etwa 100 verschiedenen anthroposophischen Unternehmen und Einrichtungen. Andere große Arbeitgeber sind Cerealia Foods und Fläktwoods.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

20 % der Einwohner Järnas haben einen nichtschwedischen Hintergrund. Im Unterschied zu Södertälje, stammen die meisten Einwanderer aus Finnland, Deutschland, Norwegen, Dänemark aber auch aus Österreich. Etwa die Hälfte der Bevölkerung wohnt in Einfamilienhäusern.

Verteilung auf die Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile Gesamt Männer Frauen
Överjärna 7.454 3.707 3.747
Ytterjärna 871 427 444

Herkunft der Einwanderer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprungsland Personen prozentualer Anteil
Finnland 558 7 %
Deutschland 314 4 %
Norwegen 102 1 %
Dänemark 90 1 %
Estland 42 0,5 %
andere Länder 465 6 %

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fast alle Schulen in Järna sind Freischulen, dazu gehören Waldorfschulen, Montessorischulen und drei freie Gymnasien.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswert ist das 1992 eingeweihte Kulturzentrum Kulturhuset i Ytterjärna, das 2001 für seine Architektur ausgezeichnet wurde. Architekt war Erik Asmussen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tätorternas landareal, folkmängd och invånare beim Statistiska centralbyrån.