Jürgen Hövermann

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Jürgen Hövermann (* 15. März 1922 in Muschaken, Ostpreußen) ist ein deutscher Professor der Geographie.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hövermann verbrachte seine Jugend in Lüneburg und zog später nach Hillerse (Northeim).

Er promovierte 1947 und habilitierte sich 1951 an der Universität Göttingen, an welcher er in den Jahren von 1951 bis 1960 als Privatdozent und außerplanmäßiger Professor tätig war. Er folgte einem Ruf an die FU Berlin und lehrte dort in den Jahren 1961 bis 1972. Anschließend kehrte er als ordentlicher Professor für Geographie an die Universität Göttingen zurück. 1990 wurde er emeritiert.

Hövermann forschte hauptsächlich in der Geomorphologie, insbesondere in den ariden Gebieten. In den 1960er Jahren baute er in Bardaï (Tschad) eine Forschungsstation auf. Weiterhin befasste er sich mit der Geomorphologie der Hochgebirge. Er gehörte zu den ersten westlichen Forschern, die in den 1970er Jahren im chinesischen Teil der innerasiatischen Hochgebirge tätig waren.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Morphologische Untersuchungen im Mittelharz. - Göttingen : Geograph. Inst. d. Univ., 1949. - 80 S. (= Göttinger geographische Abhandlungen ; 2)
  • Die Entwicklung der Siedlungsformen in den Marschen des Elb-Weser-Winkels von Jürgen Hövermann von Verl. d. Amtes f. Landeskunde (1951)
  • Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 99 Göttingen. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1963. → Online-Karte (PDF; 4,1 MB)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin 1992. In: Die Erde. Band 124, 1993, S. 81–84 (online).