Jairam Ramesh

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jairam Ramesh (Frühjahr 2010)

Jairam Ramesh (* 1954) ist ein indischer Politiker des Nationalkongresses (INC). Er war von 2011 bis 2014 im Kabinett Manmohan Singh II Umweltminister von Indien.[1]

Ramesh ist Angehöriger der Kaste der Brahmanen und studierte am Massachusetts Institute of Technology.[1] 2004 war er Wahlkampfmanager des INC und trug in dieser Funktion maßgeblich zum Sieg der Partei in der Parlamentswahl 2004 bei.[1]

In einem Interview mit der ‚Zeit‘ im Juni 2015 plädierte er für ein „nicht zu schnelles“ Wirtschaftswachstum in Indien. Früher sei er auch ein „ökonomischer Hardliner“ gewesen, bis er als Umweltminister den Preis des Wachstum kennengelernt habe – die zerstörten Wälder, die Landschaften, die dem Kohleanbau geopfert wurden, und den verseuchten Ganges. Er setze große Hoffnungen auf Deutschland unter Angela Merkel, das die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien schaffen müsse, um ein weltweites Vorbild zu sein. Die Vereinigten Staaten hätten dagegen in puncto Klimaschutz „null Glaubwürdigkeit“.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Georg Blume: Schneller Umdenker in Lackschuhen. In: die tageszeitung. 25. November 2010, abgerufen am 29. November 2010 (deutsch).
  2. »Eine sehr romantische Vorstelliung« – Jairam Ramesh im Interview mit Christian Schwägerl, Die Zeit Nr. 25, 18. Juni 2015