Jan Dydak

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Jan Dydak Boxer
Jan Dydak (27030506764) (cropped).jpg
Jan Dydak (2016)
Daten
Geburtsname Jan Zygmunt Dydak
Geburtstag 14. Juni 1968
Geburtsort Czeladź
Todestag 27. März 2019
Todesort Słupsk
Nationalität Polen Polen
Gewichtsklasse Weltergewicht
Stil Linksausleger
Größe 1,85 m
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Olympische Ringe Olympische Spiele
Bronze 1988 Seoul Weltergewicht
Europameisterschaften
Bronze 1991 Göteborg Halbmittelgewicht

Jan Zygmunt Dydak (* 14. Juni 1968 in Czeladź, Polen; † 27. März 2019 in Słupsk[1]) war ein polnischer Boxer.

Boxkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dydak boxte für die Clubs GKS Jastrzębie sowie Czarni Słupsk und wurde mit letzterem Polnischer Mannschaftsmeister. Zudem war er 1985 Polnischer Juniorenmeister im Halbweltergewicht, 1986 Polnischer Jugendmeister im Halbweltergewicht, sowie Polnischer Meister der Erwachsenen 1987 im Weltergewicht, sowie 1990 und 1991 im Halbmittelgewicht.[2] 1989 und 1990 gewann er zudem jeweils das international besetzte Feliks Stamm Tournament in Polen.[3]

Er war Teilnehmer der Junioren-Weltmeisterschaft 1985[4] und der Junioren-Europameisterschaft 1986[5], Bronzemedaillengewinner der Europameisterschaft 1991[6] und Achtelfinalist der Weltmeisterschaft 1991.[7]

Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul besiegte er José García, Humberto Aranda und Adewale Adegbusi, ehe er aufgrund einer Handverletzung nicht zu seinem Halbfinalkampf gegen Robert Wangila antreten konnte[8] und daher kampflos mit einer Bronzemedaille im Weltergewicht ausschied.[9]

Er beendete seine Wettkampfkarriere aufgrund einer Verletzung 1991 im Alter von 23 Jahren und wurde Boxtrainer in seinem Verein Czarni Słupsk. Bis dahin hatte er eine Bilanz von 171 Kämpfen mit 159 Siegen.[10]

Tod[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jan Dydak starb 2019 im Alter von 50 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung in Słupsk.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jan Dydak in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zmarł Jan Dydak, brązowy medalista z Seulu. Abgerufen am 2. April 2019 (polnisch).
  2. Olympic Games 1988
  3. Feliks Stamm Tournament
  4. World Junior Championships 1985
  5. European Junior Championships 1986
  6. European Championships 1991
  7. World Championships 1991
  8. Zmarł Jan Dydak, brązowy medalista z Seulu
  9. Olympic Games 1988
  10. Nie żyje Jan Dydak. Były medalista olimpijski w boksie zmarł po ciężkiej chorobie
  11. Jan Dydak nie żyje. Był brązowym medalistą olimpijskim w boksie