Jan Jacob Slauerhoff

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J.J. Slauerhoff

Jan Jacob Slauerhoff, Pseudonym John Ravenswood (* 15. September 1898 in Leeuwarden, Niederlande; † 5. Oktober 1936 in Hilversum) war ein niederländischer Schriftsteller.

Slauerhoff studierte Medizin an der Universität von Amsterdam und war ab 1923 als Schiffsarzt tätig. Er unternahm zahlreiche Reisen zu den Ost- und Westindischen Inseln, nach China und Afrika. Er stand den französischen Poète maudits nahe. Slauerhoff veröffentlichte seine ersten Werke in den Zeitschriften De Vrije Bladen und Forum und entwickelte sich nach dem Ersten Weltkrieg zu einem der bedeutendsten niederländischen Lyriker.[1]

Werke (Deutsch)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Archipel (1923)
  • Clair-obscur (1927)
  • Oost-Azië (1928, als John Ravenswood)
  • Het verboden rijk (1932, dt.: Das verbotene Reich)
  • Het leven op aarde (1934)
  • De opstand van Guadalajara (1937, dt.: Christus in Guadalajara[2])

Ausgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verzamelde werken (ed. K. Lekkerkerker) (1941–1958, 8 Bände)

Die portugiesische Fado-Sängerin Cristina Branco widmete sich im Jahr 2000 mit einem ganzen Album (O Descobridor) seinem Werk.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reinder P. Meijer: Literature of the Low Countries. A short history of Dutch literature in the Netherlands and Belgium, Cheltenham, Stanley Thornes, 1978, ISBN 978-0-85950-094-4 online
  2. Rezension: Norbert Wehr: Vom Scheitern eines Aufstands online
 Commons: J. Slauerhoff – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien