Jansburg

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Jansburg
Die Jansburg

Die Jansburg

Alternativname(n): Hamsburg
Entstehungszeit: um 100 n. Chr.
Burgentyp: Niederungsburg, Ringwallburg
Erhaltungszustand: Burgstall, verfallene Erdwälle und Gräben
Ort: Coesfeld-Lette
Geographische Lage 51° 52′ 22,8″ N, 7° 6′ 43,2″ OKoordinaten: 51° 52′ 22,8″ N, 7° 6′ 43,2″ O
Jansburg (Nordrhein-Westfalen)
Jansburg

Die Jansburg, auch Hamsburg genannt, im Letter Bruch bei Coesfeld in Nordrhein-Westfalen ist eine abgegangene Ringwallburg der Chamaver aus dem ausgehenden ersten Jahrhundert nach Christus.

Die Jansburg ist ein archäologisch kaum erforschtes Bodendenkmal.[1] Ihre Struktur lässt sich anhand der verfallenen Erdwälle und Gräben noch ausmachen. Zwei Zugänge von Norden und Süden führten in die etwa sechs bis acht Morgen große Anlage. Der Erdwall war zwei bis drei Meter hoch und acht Meter breit, die Gräben etwa zwei Meter tief. Vor dem Nordtor finden sich Überreste eines halbmondförmigen Schutzwalles mit Graben.[2] Es wird angenommen, dass die Jansburg als Fluchtburg für Vieh und Bevölkerung der Umgebung diente. Die Anlage ist heute von Bäumen und Sträuchern bewachsen und fällt in der flachen münsterländischen Landschaft kaum auf.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Torsten Capelle: Die Jansburg bei Coesfeld-Lette, Kreis Coesfeld. Frühe Burgen in Westfalen 34 (Münster 2012)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag zur Landesplanung in Nordrhein-Westfalen. Bedeutsame und landesbedeutsame Kulturlandschaftsbereiche in Nordrhein-Westfalen. Landschaftsverband Rheinland und Landschaftsverband Westfalen-Lippe, 2007, S. 347, abgerufen am 5. Mai 2012 (pdf; 7,0 MB, deutsch).
  2. Informationsschild am Zugang zur Anlage.
Jansburg (Zugang).jpg
Die Jansburg - verfallene Erdwälle und Gräben
Jansburg (Südzugang).jpg
Der Zugang zur Jansburg zwischen Erdwällen