Jastrabá

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Jastrabá
Wappen Karte
Wappen fehlt
Jastrabá (Slowakei)
Jastrabá
Jastrabá
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Banskobystrický kraj
Okres: Žiar nad Hronom
Region: Pohronie
Fläche: 10,834 km²
Einwohner: 548 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km²
Höhe: 425 m n.m.
Postleitzahl: 966 32
Telefonvorwahl: 0 45
Geographische Lage: 48° 38′ N, 18° 56′ OKoordinaten: 48° 37′ 59″ N, 18° 56′ 0″ O
Kfz-Kennzeichen: ZH
Kód obce: 516881
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: November 2018)
Bürgermeister: Zdenko Matúška
Adresse: Obecný úrad Jastrabá
č. 130
966 32 Jastrabá
Webpräsenz: www.jastraba.eu
Statistikinformation auf statistics.sk

Jastrabá (bis 1927 slowakisch auch „Jastrabie“; ungarisch Karvaly – bis 1892 Jasztraba, zeitweise Jásztraba) ist eine Gemeinde in der Mitte der Slowakei mit 548 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2018), die zum Okres Žiar nad Hronom, einem Teil des Banskobystrický kraj, gehört.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Slowakei und Kreuz am Berg Chomok

Die Gemeinde befindet sich in den Kremnitzer Bergen im Tal eines Zuflusses des Ihráčsky potok. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von 425 m n.m. und ist 10 Kilometer von Kremnica sowie 15 Kilometer von Žiar nad Hronom entfernt.

Nachbargemeinden sind Nevoľné im Norden, Ihráč im Nordosten, Trnavá Hora im Südosten, Pitelová im Süden, Stará Kremnička im Südwesten und Bartošova Lehôtka im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jastrabá wurde zum ersten Mal 1487 als Iztrebe schriftlich erwähnt und gehörte zu dieser Zeit zum Gut des Erzbistums Gran. 1601 standen eine Mühle und 61 Häuser im Ort, 1715 hatte die Ortschaft 40 Steuerpflichtige. 1776 wechselte der Besitz zum neu gegründeten Bistum Neusohl. 1828 zählte man 67 Häuser und 427 Einwohner, die als Landwirte und landwirtschaftliche Saisonarbeiter beschäftigt waren.

Bis 1918 gehörte der im Komitat Bars liegende Ort zum Königreich Ungarn und kam danach zur Tschechoslowakei beziehungsweise heute Slowakei. In der ersten tschechoslowakischen Republik waren die Einwohner weiterhin als Landwirte, aber auch als Arbeitnehmer in umliegenden Industriebetrieben und Eisenbahner beschäftigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete ein Teil der Einwohner in Industriebetrieben in umliegenden Städten wie Zvolen, Kremnica und Žiar nad Hronom.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Volkszählung 2011 wohnten in Jastrabá 577 Einwohner, davon 569 Slowaken und drei Tschechen. Fünf Einwohner machten keine Angabe zur Ethnie.

491 Einwohner bekannten sich zur römisch-katholischen Kirche, sieben Einwohner zur Pfingstbewegung, fünf Einwohner zur Evangelischen Kirche A. B., zwei Einwohner zur evangelisch-methodistischen Kirche und ein Einwohner zum Bahaitum. 40 Einwohner waren konfessionslos und bei 33 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt.[1]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • römisch-katholische Erzengel-Michael-Kirche im gotischen Stil aus den 1290er Jahren, im 17. und 18. Jahrhundert umgebaut
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Jastrabá

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ergebnisse der Volkszählung 2011 (slowakisch) (Memento des Originals vom 5. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/census2011.statistics.sk

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Jastrabá – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien