Jayaprakash Narayan

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Jayaprakash P. Narayan mit dem israelischen Premierminister David Ben-Gurion in Tel Aviv, 1958

Jayaprakash Narayan ( Aussprache?/i, Hindi: जयप्रकाश नारायण, Jayaprakāś Nārāyaṇ; * 11. Oktober 1902 in Sitabdiara, Distrikt Ballia, Uttar Pradesh; † 8. Oktober 1979) war ein indischer Freiheitskämpfer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Narayan studierte in den USA und kam dort mit dem Marxismus in Berührung. Nach seiner Rückkehr nach Indien wurde er dort rasch politisch aktiv. Er heiratete die Freiheitskämpferin Prabhavati Devi. 1934 war er einer der Mitbegründer der Congress Socialist Party (CSP), einer sozialistischen Gruppierung innerhalb des Indischen Nationalkongresses, deren Generalsekretär Narayan von 1934 bis 1948 war. Innerhalb des Kongresses kämpfte er für eine sozialistische Politik und stand Mohandas Gandhis Forderung nach absoluter Gewaltlosigkeit skeptisch gegenüber. 1942 gehörte er mit der CSP zu den aktivsten Organisatoren der Quit India-Bewegung. Nach der Unabhängigkeit Indiens verschärften sich die innerparteilichen Gegensaätze in der Kongresspartei und die Sozialisten unter Narayan verließen diese 1948 und gründeten eine eigene Partei, die Sozialistische Partei Indiens.

Narayan ist bekannt aufgrund seiner Rolle in den 1970er Jahren als politischer Gegenspieler Indira Gandhis. Er spielte eine wichtige Rolle bei der Formierung der Janata Party als Opposition gegen Indira Gandhis Kongresspartei. Während der Zeit des Ausnahmezustandes 1975–77 wurde er inhaftiert. In der Haft erkrankte er an Nierenversagen, so dass er für den Rest seines Lebens dialysepflichtig wurde.

Er erhielt 1965 den Ramon-Magsaysay-Preis und 1998 postum den indischen Staatsorden Bharat Ratna.

Ihm ist außerdem der Titel „Narayan“ der Band The Prodigy gewidmet.

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