Jean Grae

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Jean Grae (geboren als Tsidi Ibrahim * 27. November 1976 in Südafrika) ist eine US-amerikanische Rapperin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jean Grae ist die Tochter des Jazz-Pianisten Abdullah Ibrahim und der Sängerin Sathima Bea Benjamin. Seinerzeit bekannt als What? What?, begann sie ihre Karriere als Mitglied der Gruppe Natural Resource, in die sie Mitte der 90er Jahre von dem Rapper Ocean aufgenommen wurde. Die Gruppe gründete 1997 ihr eigenes Plattenlabel Makin′ Records und veröffentlichte darüber einige Maxi-Singles, unter anderem Negro League Baseball. Neben ihrer Arbeit für die Gruppe produzierte sie auch für andere Künstler des Labels.

1998 brach die Gruppe wegen musikalischer Differenzen auseinander, jedoch hatte Jean Grae (wie sie sich ab diesem Zeitpunkt nannte) weiterhin zahlreiche Auftritte auf Liedern anderer Musiker, wie bei den Beatminerz und bei Masta Ace. Beide arbeiteten auch auf ihrem Debütalbum mit, das unter dem Namen Attack Of The Attacking Things 2002 erschien.

Sie veröffentlichte dann 2003 zunächst eine EP und 2004 ein weiteres Album über Babygrande Records, bevor sie drei Jahre später The Orchestral Files auf den Markt brachte. 2008 folgte Jeanius über Talib Kwelis Label Blacksmith.

Jean Grae – als schwarze Rapperin – setzt in ihren Lyrics feministische Themen um.[1][2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Attack of the Attacking Things (2002)
  • This Week (2004)
  • The Orchestral Files (2007)
  • Jeanius mit 9th Wonder (2008)
  • The Evil Jeanius (mit Blue Sky Black Death) (2008)
  • Dust Ruffle (2013)

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Bootleg of the Bootleg EP (2003)
  • Gotham Down: Cycle 1: Love In Infinity (Lo-Fi) (2013)
  • Gotham Down: Cycle II: Leviathan (2013)
  • Gotham Down: Cycle 3: The Artemis Epoch (2013)
  • jeannie. (2014)
  • #5 (2014)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002: What I Would Do / Love Song
  • 2003: No Doubt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pough, Gwendolyn D., Elaine Richardson, Aisha Durham, and Rachel Raimist (Hg.): Home Girls Make Some Noise: Hip-Hop Feminism Anthology. Corona, Parker, 2007
  2. Gwendolyn D. Pough: What it Do, Shorty?: Women, Hip Hop, and a Feminist Agenda. University of Illinois Press, in: genius.com, 1. Januar 2007