Jean Prodromidès

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Jean Prodromidès (* 3. Juli 1927 in Neuilly-sur-Seine, Hauts-de-Seine, Frankreich; † 17. März 2016 in Paris)[1] war ein französischer Komponist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jean Prodromidès entstammte einer Familie griechischen Ursprungs. Sein Vater war Rechtsanwalt[2] und Jean studierte sowohl Rechtswissenschaften als auch Musik, unter anderem bei Tony Aubin und Noël Gallon am Pariser Konservatorium.[1] Während seiner anschließenden Zeit bei der Armee komponierte er Musik für Armeefilme und kam so mit der Filmmusik in Berührung. Obwohl er sich hauptsächlich auf lyrische und Theatermusik konzentrierte, debütierte Prodromidès 1956 in der von Norbert Carbonnaux inszenierten Filmkomödie Courte tête als Filmkomponist.[2] 1990 wurde er als Nachfolger von Henri Sauguet in die Académie des Beaux-Arts gewählt.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1956: Courte tête
  • 1959: Im Kittchen ist kein Zimmer frei (Archimède, le clochard)
  • 1959: Maigret kennt kein Erbarmen (Maigret et l’affaire Saint-Fiacre)
  • 1960: Die Reise im Ballon (Le voyage en ballon)
  • 1960: Ein Herr ohne Kleingeld (Le baron de l’écluse)
  • 1960: Und vor Lust zu sterben (Et mourir de plaisir)
  • 1962: Madeleine und der Seemann (Le bateau d’Émile)
  • 1964: Heimliche Freundschaften (Les Amitiés particulières)
  • 1967: Der Millionen-Coup der Zwölf (Mise à sac)
  • 1968: 24 Stunden aus dem Leben einer Frau (Vingt-quatre heures de la vie d’une femme)
  • 1968: Außergewöhnliche Geschichten (Histoires extraordinaires)
  • 1976: Lektion d’amour oder Die Tugend unserer Väter (L’éducation amoureuse de Valentin)
  • 1983: Danton

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jean Prodromidès. In: academie-des-beaux-arts.fr. Académie des Beaux-Arts, März 2016, abgerufen am 25. März 2016 (französisch).
  2. a b Jean Prodromidès. In: cinezik.org. März 2016, abgerufen am 25. März 2016 (französisch).