Jens Baas

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Jens Baas (2018) in der Sendung hart aber fair

Jens Christian Baas (* 1967 in Aalen)[1] ist ein deutscher Krankenkassenmanager.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baas studierte Humanmedizin an der Universität Heidelberg und der University of Minnesota (USA). 1996 wurde er mit der Arbeit Die Funktion des retikuloendothelialen Systems nach bilio-pankreatischen Obstruktionen im Opossummodell an der Universität Heidelberg zum Dr. med. promoviert.[2] Später arbeitete er als Transplantationsarzt an den chirurgischen Universitätskliniken Heidelberg und Münster.[3] Ab 1999 arbeitete Baas als Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group und wurde dort 2007 Partner.

Seit dem 1. Januar 2011 gehört er zum Vorstand der Techniker Krankenkasse. Diesem steht er seit dem 1. Juli 2012 als Vorstandsvorsitzender vor, als Nachfolger von Norbert Klusen.[4]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Funktion des retikuloendothelialen Systems nach bilio-pankreatischen Obstruktionen im Opossummodell. Dissertation. Universität Heidelberg, 1996.
  • mit N. Senninger: Therapeutische Optionen bei der akuten Pankreatitis. In: N. Senninger, M. Colombo-Benkmann (Hrsg.): Chirurgie von Leber, Gallenwegen und Pankreas. Aktuelle Diagnostik und Therapiekonzepte. Logos, Berlin 2001, ISBN 3-89722-717-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Timot Szent-Ivanyi: Techniker Krankenkassen-Chef Jens Baas: „Transparenz will in Wirklichkeit niemand“. In: Berliner Zeitung. 15. August 2014, abgerufen am 20. April 2016.
  2. Falsche Anreize, überflüssige Operationen. Münchner Merkur, 6. Juli 2013, abgerufen am 21. Juli 2014.
  3. "Ich habe gelernt, dass Schmerz manchmal sein muss". Die Welt, 15. Mai 2015, abgerufen am 21. Juli 2015.
  4. Jens Baas: Arzt an der Spitze der Techniker-Krankenkasse. Deutsches Ärzteblatt, 2012, abgerufen am 21. Juli 2014.