Joannes Paredis

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Porträt von Joannes Paredis (1885; Peter Heinrich Windhausen)

Joannes Augustinus Paredis (* 28. August 1795 in Bree; † 18. Juni 1886 in Roermond) war katholischer Bischof von Roermond.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joannes Paredis empfing am 7. Juni 1821 die Priesterweihe. Papst Gregor XVI. ernannte ihn am 2. Juni 1840 zum Apostolischen Vikar des Apostolischen Vikariats Limburg sowie am 24. November 1840 zum Titularbischof von Hirina. Am 30. Juni 1841 erfolgte die Bischofsweihe durch Cornelius Ludovicus de Wijkerslooth in der Kathedrale von Roermond. Sein bischöflicher Wahlspruch war «Auspice Deo» – „Unter Gottes Vorsehung“.

Am 4. März 1853 wurde das Apostolische Vikariat Limburg zum Bistum Roermond erhoben und Papst Pius IX. ernannte Paredis zum Diözesanbischof. Als Reflex persönlicher Erfahrungen wählte dieser als neues Motto «In cruce salus» – „Im Kreuz ist Heil“.[1] Joannes Paredis starb am 18. Juni 1886 im 90. Lebensjahr im Bischofsamt.

Er unterstützte den deutschen Missionar Arnold Janssen bei der Gründung der Steyler Missionare. In Deutschland war in den 1870er Jahren eine Klostergründung wegen des Kulturkampfes nicht möglich. In seinem niederländischen Bistum Roermond nahm er Arnold Janssen auf und unterstützte ihn.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • J. M. Gijsen: Joannes Augustinus Paredis (1795–1886) : bisschop van Roermond en het Limburg van zijn tijd, Assen : Van Gorcum e.a., 1968

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. J. M. Gijsen: Joannes Augustinus Paredis. Assen 1968, S. 270; vgl. auch Wappenspruch auf dem Porträt von Windhausen
VorgängerAmtNachfolger
Joannes Baron van Velde tot Melroy en Sart-BomalBischof von Roermond
1853–1886
Franciscus Boermans