Johann Gottfried Dingler (Politiker)

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Johann Gottfried Dingler (* 2. November 1803 in Zweibrücken; † 29. Oktober 1875 ebenda) war ein deutscher Jurist und Mitglied des Bayerischen Landtags (1863–1874).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Sohn eines Schlossermeisters geboren, studierte er nach dem Besuch des Gymnasiums in Zweibrücken Theologie und Rechtswissenschaften an den Universitäten in Erlangen und Heidelberg. 1822 schloss er sich der Alten Erlanger Burschenschaft und 1823 dem Corps Rhenania I Erlangen an.[1] 1829 wurde er Rechtskandidat und Ergänzungsrichter am Bezirksgericht Zweibrücken, 1833 Friedensgerichtsschreiber in Annweiler. 1835 wurde er Bezirksrichter in Kaiserslautern und 1847 2. Staatsprokurator am Appellationsgericht Zweibrücken. 1849 wurde er dort Appellationsgerichtsrat.

Von 1863 bis 1874 war er Mitglied des Bayerischen Landtags für den 4. Wahlbezirk in Zweibrücken/ Pirmasens. Er gehörte dort dem Gesetzgebungsausschuss an.

Er war Ritter des Verdienstordens vom Heiligen Michael 1. Klasse.

Sein Sohn war der Botaniker Hermann Dingler.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helge Dvorak: Biografisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I Politiker, Teilband 1: A–E. Heidelberg 1996, S. 206.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kösener Korpslisten 1910, 43/56