Johann Michael Beuther

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Johann Michael Beuther (* 14. April 1566 in Straßburg; † 1618 ebenda) war ein elsässischer Rechtswissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als zweiter von drei Söhnen des Straßburger Gelehrten Michael Beuther begann er das Studium der Rechtswissenschaften in Straßburg. Im Wintersemester 1587/1588 ist er an der Universität Rostock immatrikuliert[1], später an einer österreichischen Universität, höchstwahrscheinlich der Universität Wien. 1591 wird er in Basel zum Doktor beider Rechte promoviert. Nach dem Studium kehrt er in seine elsässische Heimat zurück, wo er zunächst als Advokat in Hagenau und als Rechtskonsulent einer adeligen Familie tätig ist. 1604 wird er zum Professor der Rechtswissenschaften der Akademie Straßburg berufen und lehrt dort von 1612 bis zu seinem Tode als Pandectarum Professor Ordinarius.

Er war der Herausgeber einer größeren Zahl eigener fachwissenschaftlicher Werke. Darüber hinaus betätigte er sich als Herausgeber von Werken seines verstorbenen Vaters. Er war Stiftsherr der Thomaskirche in Straßburg.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Otto Jung: Michael Philipp Beuther, Generalsuperintendent des Herzogtums Zweibrücken. In: Veröffentlichungen des Vereins für pfälzische Kirchengeschichte, Bd. 5 (1954), S. 69–71.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Immatrikulation von Johann Michael Beuther im Rostocker Matrikelportal