Johann V. (Roucy)

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Johanns Wappen ist aus einer Urkunde aus dem Jahr 1319 überliefert. Es wurde auch von seinen Nachkommen benutzt.

Johann V. (franz.: Jean de Pierrepont; † 26. August 1346 bei Crécy-en-Ponthieu), war Graf von Roucy, Braine und Rochefort, sowie Herr von Pierrepont aus dem Haus Pierrepont. Er war ein Sohn des Grafen Johann IV. († 1302) und der Johanna von Dreux († um 1325), 1323 Erbin von Braine und Rochefort.

Johann war 1320 als königlicher Abgesandter in Flandern tätig, um im Streit zwischen dem Grafen Robert III. von Flandern und dessen Sohn, Ludwig von Nevers, zu vermitteln.

Er war ein Angehöriger des Heeres, mit dem König Philipps VI. im Oktober 1339 nach Flandern zog, um dort König Eduard III. von England zu vertreiben. Am 22. Oktober standen sich die Heere vor Buironfosse in der Nähe von Saint-Quentin gegenüber, ohne dass es zum Kampf kam. Eduard III. zog sich am Morgen des 24. Oktober nach Brüssel zurück. Dies war die erste militärische Konfrontationen der Könige Frankreichs und Englands im hundertjährigen Krieg. Im weiteren Verlauf des Krieges fiel Johann in der Schlacht von Crécy.

Er war verheiratet mit Marguerite de Baumetz, Erbin von Bommiers, Montfaucon-de-Poitou und Blaison. Ihre Kinder waren:

Literatur[Bearbeiten]

  • Éd. Fleury, Ad. Chevergny: Bulletin de la Société Académique de Laon. 1859.
Vorgänger Amt Nachfolger
Johann IV. Herr von Pierrepont
1302–1346
Hugo
Johann IV. Graf von Roucy
1302–1346
Robert II.
Robert V. Graf von Braine
Graf von Rochefort

1323–1346
Robert II.