Johanna Franziska von Hohenzollern-Sigmaringen

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Johanna Franziska von Hohenzollern-Sigmaringen, Fürstin zu Salm-Kyrburg

Johanna Franziska Fidelis Antoinette Monika von Hohenzollern-Sigmaringen (* 5. Mai 1765 in Sigmaringen; † 23. August 1790 in Kirn) war eine Prinzessin von Hohenzollern-Sigmaringen und durch Heirat Fürstin zu Salm-Kyrburg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johanna Franziska war eine Tochter des Fürsten Karl Friedrich von Hohenzollern-Sigmaringen (1724–1785) aus dessen Ehe mit Johanna (1727–1787), Tochter des Grafen Franz Wilhelm von Hohenzollern-Berg.

Sie heiratete am 29. November 1781 in Straßburg Fürst Friedrich III. Johann Otto zu Salm-Kyrburg (1745–1794). Anlässlich der Vermählung erfolgte auch die Verlobung von Johannas Bruder Anton Alois mit Friedrichs Schwester Amalie Zephyrine.[1]

Der finanziell angeschlagene Friedrich erholte sich finanziell mit der enormen Mitgift seiner Gemahlin und errichtete von 1782 bis 1787 in Paris das Hôtel de Salm, in dem das Paar mit dem französischen Hochadel des vorrevolutionären Frankreichs verkehrte.

Johanna von Salm-Kyrburg wurde in der Kirche von Kirn beerdigt.[2]

Nachkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus ihrer Ehe hatte Johanna Franziska folgende Kinder:

  • Philippine Friederike (1783–1786)
  • Friedrich Heinrich (1785–1786)
  • Friedrich Emanuel (*/† 1786)
  • Friedrich IV. (1789–1859), Fürst zu Salm-Kyrburg
⚭ 1815 Cécile Rosalie Prévôt, Baronne de Bourdeaux (1783–1866)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • E. G. Johler: Geschichte, Land- und Ortskunde der souverainen teutschen Fürstenthümer Hohenzollern Hechingen und Sigmaringen. Stettin'sche Buchhandlung, Ulm 1824, S. 70.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fidelis Baur: Geschichte der hohenzollernschen Staaten Hechingen & Sigmaringen von den ältesten Zeiten bis auf unsere Tage, durchaus nach den Quellen bearbeitet. Heft 6. Bucher und Liener, Sigmaringen 1834, S. 57.
  2. Gabriele Loges: Eine Prinzessin sorgt für den Erhalt der hohenzollerischen Fürstentümer. Geschichtsverein wandelt auf den Spuren von Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen. In: Schwäbische Zeitung vom 15. Dezember 2010