Johanna Magdalena von Sachsen-Weißenfels

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Johanna Magdalena von Sachsen-Weißenfels, Herzogin von Kurland

Johanna Magdalena von Sachsen-Weißenfels (* 17. März 1708 in Weißenfels; † 25. Januar 1760 in Leipzig) war die einzige überlebende Tochter des Herzogs Johann Georg von Sachsen-Weißenfels (1677–1712) und dessen Ehefrau Friederike Elisabeth von Sachsen-Eisenach (1669–1730), ihre anderen Kinder starben schon früh.

Johanna Magdalena war 22 Jahre alt, als sie am 26. Februar 1730 den 74-jährigen Herzog von Kurland, Ferdinand Kettler (1655–1737) heiratete. Sie wurde bereits 1737 Witwe, die Ehe blieb kinderlos. So zog sie als reiche Witwe nach Leipzig. Dort machte sie die Bekanntschaft des englischen Gesandten Charles Hanbury Williams.[1]

Nach dem Tod ihres Mannes war sie mit Adam Rudolph von Schönberg verlobt, starb jedoch kurz vor der geplanten Hochzeit.

Ihr Sarg befindet sich heute in der Fürstengruft im Schloss Neu-Augustusburg in der Evangelischen Schlosskapelle Sankt Trinitatis.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neue genealogisch-historische Nachrichten von den vornehmsten Begebenheiten, welche sich an den europäischen Höfen zugetragen, Band 56, 1761, Nekrolog

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eduard Vehse, Geschichte der deutschen Höfe seit der Reformation: Geschichte der Höfe des Hauses Sachsen, S. 286f
  2. Sarkophag der Johanna Magdalena, Herzogin von Kurland (1708–1760)