Johannes Gessner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Johannes Gessner auf einem Stich von David Herrliberger von 1758

Johannes Gessner (* 18. März 1709 in Zürich; † 6. Mai 1790 ebenda) war ein Schweizer Naturforscher. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Gessner“.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannes Gessner gründete 1746 die Physikalische Gesellschaft. 1808 änderte sie den Namen in Naturforschende Gesellschaft in Zürich und ist noch heute unter diesem Namen bekannt. Er war ferner auswärtiges Mitglied zahlreicher Akademien, darunter der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen,[1] der Preußischen Akademie der Wissenschaften, der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften in Uppsala, der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften und der Russischen Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg (seit 1764). Am 4. September 1746 wurde Johannes Gesner mit dem akademischen Beinamen Acarnan II. als Mitglied (Matrikel-Nr. 547) in die Leopoldina aufgenommen.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Holger Krahnke: Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001 (= Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse. Folge 3, Bd. 246 = Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse. Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 91.
  2. Johann Daniel Ferdinand Neigebaur: Geschichte der kaiserlichen Leopoldino-Carolinischen deutschen Akademie der Naturforscher während des zweiten Jahrhunderts ihres Bestehens. Friedrich Frommann, Jena 1860, S. 219 Digitalisat