Jonas Hassen Khemiri

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Jonas Hassen Khemiri (2014)

Jonas Hassen Per Younes Khemiri (* 27. Dezember 1978 in Stockholm) ist ein schwedischer Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Khemiri hat eine schwedische Mutter und einen tunesischen Vater. Sein jüngerer Bruder Hamadi Khemiri ist Schauspieler. Khemiri studierte Literaturwissenschaft und internationale Wirtschaft in Stockholm und Paris.

Sein Debüt als Schriftsteller feierte er 2003 mit dem Roman Ett öga rött (Das Kamel ohne Höcker). Das Buch wurde in mehrere Sprachen übersetzt, für das Theater adaptiert und 2007 verfilmt. Im Stockholms stadsteater wurde Khemiris Debütstück Invasion! von März 2006 bis Ende Januar 2008 unter Regie von Farnaz Arbabi gespielt. 2008 wurde Fem gånger Gud im „Regionteatern“ in Växjö uraufgeführt.

2006 wurde er mit seinem Roman Montecore – en unik tiger in der Kategorie Belletristik für den August-Preis nominiert. 2008 gewann er den Romanpreis des Schwedischen Radios mit der Novelle Montecore.

Von April 2011 bis Dezember 2012 wurde sein Theaterstück Vi som är hundra (Wir sind Hundert) erstmals in Deutschland im Hamburger Thalia Theater aufgeführt.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Borås tidnings debutantpris 2004 für Ett öga rött.
  • P O Enquists pris 2006
  • Tidningen VI:s litteraturpris 2006
  • Romanpreis des Schwedischen Radios 2007 für Montecore.
  • Stipendium ur Gerard Bonniers donationsfond 2007
  • Det svenska Ibsensällskapets Ibsenpris 2011
  • August-Preis (in der Kategorie Belletristik) 2015 für Allt jag inte minns

Werke (in Deutsch)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Invasion! Drama. Übers. Jana Hallberg. Rowohlt E-Book, Reinbek 2017 ISBN 9783644904026
  • Alles, was ich nicht erinnere. Roman. Übers. Susanne Dahmann. [Allt jag inte minns] Deutsche Verlagsanstalt DVA, München 2017
  • Montecore, ein Tiger auf zwei Beinen. Roman. Übers. Susanne Dahmann. Piper, München 2007
  • Das Kamel ohne Höcker. Roman. Übers. Susanne Dahmann. Piper, München 2006

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]