Jonas Rothlaender

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Jonas Rothlaender (* 5. November 1982 in Lübeck) ist ein deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jonas Rothlaender wuchs als ältestes von sieben Kindern auf. Von 2007 bis 2015 studierte er im Fachbereich Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb).[1]

Sein 6-minütiger Studentenfilm Das Hemd wurde in das Kurzfilmprogramm Next Generation Short Tiger 2011 aufgenommen, und lief dadurch auf zahlreichen internationalen Festivals wie Cannes, Madrid, Buenos Aires, Paris, Moskau und New York.[2]

Einen intimen Einblick in seine komplexe Familiengeschichte gewährte Rothlaender mit seinem ersten langen Dokumentarfilm Familie Haben, in welchem seine Großeltern, seine Mutter, sowie er selbst die zentralen Protagonisten sind.[3] Der Film gewann 2015 den Preis der Jury des Festivals Univerciné Cinéma Allemand, in Nantes.[4]

Für sein Spielfilmdebüt Fado erhielt er 2016 beim Filmfestival Max Ophüls den Filmpreis der saarländischen Ministerpräsidentin für die Beste Regie.[5] Der Film gewann außerdem den Regiepreis beim Filmfestival Achtung Berlin,[6] den Preis für den besten Spielfilm beim Studentenfilmfestival Sehsüchte in Potsdam-Babelsberg,[7] und den Preis der deutschen Filmkritik für das beste Spielfilmdebüt.[8]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010: Kaperfahrt (Kurzspielfilm)
  • 2010: Das Hemd (Kurzspielfilm für Arte)
  • 2011: Jagdgründe (TV-Kurzspielfilm für den rbb)
  • 2014: Auf Anfang (Kurzspielfilm)
  • 2015: Familie Haben (Kinodokumentarfilm)
  • 2016: Fado (Kinospielfilm)

Drehbuch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010: Kaperfahrt – Ko-Autor mit Birgit Maiwald
  • 2010: Das Hemd – Ko-Autor mit Sebastian Bleyl
  • 2014: Auf Anfang
  • 2015: Familie Haben
  • 2016: Fado – Ko-Autor mit Sebastian Bleyl

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2015: Familie haben – Ko-Produktion mit der dffb
  • 2017: Liebes Ich, (Dokumentarfilm) – Regie: Luise Makarov, Ko-Produktion mit dffb und rbb

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2015: Preis der Jury des Univerciné Cinéma Allemand, Nantes für Familie Haben
  • 2016: Max Ophüls Preis – Beste Regie für Fado
  • 2016: Filmfestival Achtung Berlin – Beste Regie für Fado
  • 2016: Filmfestival Sehsüchte – Bester langer Spielfilm für Fado
  • 2016: Preis der deutschen Filmkritik – Bestes Spielfilmdebüt für Fado

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemappe zu Fado, Kurzbiografie Seite 16 (Abgerufen am 15. März 2016)
  2. NEXT GENERATION SHORT TIGER 2011 in Cannes, Filmportal-Nachricht vom 19. April 2011 (Abgerufen am 15. März 2016)
  3. Inhaltsangabe zu Familie Haben beim Max Ophüls Preis 2015 (Abgerufen am 15. März 2016)
  4. Jurybegründung zum Preis des Univerciné Cinéma Allemand für Familie Haben (Abgerufen am 15. März 2016)
  5. Max Ophüls Preis – Preisträger 2016 (Abgerufen am 15. März 2016)
  6. Filmfestival Achtung Berlin – Preisträger 2016 (Abgerufen am 22. Mai 2016)
  7. Studentenfilmfestival Sehsüchte – Preisträger 2016 (Abgerufen am 22. Mai 2016)
  8. Preis der deutschen Filmkritik 2016 (Abgerufen am 14. Februar 2017)