epd Film

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epd Film
Logo von epd Film
Beschreibung deutsche Filmzeitschrift
Verlag Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik
Erstausgabe 1984
Erscheinungsweise monatlich
Verkaufte Auflage
(Media-Informationen Nr. 15,
gültig ab 1. März 2006/IVW)
8.124 Exemplare
Chefredakteur Rudolf Worschech
Herausgeber Evangelischer Pressedienst und GEP
Weblink epd-film.de

epd Film ist eine deutsche Filmzeitschrift, die seit 1984 monatlich erscheint. Sie ist Nachfolger des seit 1948 jährlich publizierten "Evangelischen Filmbeobachters". Neben dem film-dienst ist sie eine der beiden führenden religiösen Zeitschriften für Filmkritik in Deutschland.[1]

Beschreibung[Bearbeiten]

Herausgegeben wird die Zeitschrift vom Evangelischen Pressedienst (epd) und vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik. epd Film ging aus der Vorgängerpublikation epd Kirche und Film hervor, die aber auf eine innerkirchliche Leserschaft ausgerichtet war. So nehmen Beiträge zu spezifisch theologischen Themen im epd Film nur noch einen geringen Raum ein.

epd Film versteht sich als Servicezeitschrift, die die gesamte monatliche Aktualität des Filmbereichs abdecken will. Der Umfang stieg von anfänglich 40 Seiten in Schwarz-Weiß auf inzwischen 60 Seiten komplett in Farbe.

Der Inhalt besteht aus drei Teilen:

  1. den Rezensionen aktueller Filme,
  2. größeren Überblicksartikeln über Persönlichkeiten der Filmwelt bzw. Filmländer oder -genres sowie längere Werkstattgespräche mit Regisseuren und anderen Filmpersönlichkeiten,
  3. dem Magazin, das aktuelle Meldungen, Fernsehtipps, Festivalberichte, Veranstaltungshinweise, Nachrufe und Rezensionen von DVDs, Filmmusik-CDs und Filmbüchern enthält.

Die Redaktion von epd Film hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und besteht aus drei Redakteuren. Verantwortlicher Redakteur war von 1984 bis 2002 Wilhelm Roth, seitdem Rudolf Worschech. Die meisten Beiträge werden von freien Mitarbeitern geschrieben, bei denen es sich in der Mehrzahl um renommierte Filmkritiker und -journalisten handelt. Neben dem katholischen film-dienst, der steadycam und Filmbulletin – Kino in Augenhöhe (CH) gehört epd Film zu den angesehensten deutschsprachigen Filmzeitschriften.

Im Jahr 2003 wurde epd Film (gemeinsam mit dem film-dienst) mit dem „Preis der deutschen Filmkritik“ ausgezeichnet. Zusammengenommen, so die Begründung der Jury, stellten die Hefte eine Art deutsche Entsprechung zu den französischen Cahiers du cinéma dar.

Sonstiges[Bearbeiten]

epd Film ist Partner der Kurzfilm-Reihe „Night Of The Shorts“ (Oktober 2006)[2] und des Kirchlichen Filmfestivals Recklinghausen (s. u.).

Redakteure und Autoren[Bearbeiten]

  • Rudolf Worschech (Chefredakteur)
  • Sabine Horst (Redakteurin)
  • Barbara Schweizerhof (Redakteurin)
  • Frank Arnold
  • Jörg Buttgereit
  • Jan Distelmeyer
  • Christoph Dompke
  • Marli Feldvoß
  • Heike-Melba Fendel
  • Rainer Gansera
  • Raimund Gerz
  • Stefan Höltgen
  • Martina Knoben
  • Detlef Kühn
  • Marion Löhndorf
  • Kai Mihm
  • Michael Ranze
  • Manfred Riepe
  • Hans Schifferle
  • Georg Seeßlen
  • Anke Sterneborg
  • Marcus Stiglegger

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Gemeinschaftswerk d. Evang. Publizistik (Hrsg.): Epd-Film. Zeitschrift d. Evang. Pressedienstes der Evangelischen Publizistik. Evangelischer Pressedienst Frankfurt/Main, Frankfurt 1984-, ISSN 0176-2044 (http://www.epd-film.de/).
  •  Raimund Gerz: Praxis und Perspektiven evangelischer Filmpublizistik / Evangelischer Filmbeobachter - Kirche und Film - epd Film. In: Kino und Kirche im Dialog. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1996, ISBN 3-525-60392-4, S. 115 ff. (Google Books, abgerufen am 2. Februar 2014).

Weblinks[Bearbeiten]

  • Offizielle Website – Inhaltsverzeichnis und ausgewählte Artikel der aktuellen Ausgabe

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Raimund Gerz: Praxis und Perspektiven evangelischer Filmpublizistik / Evangelischer Filmbeobachter - Kirche und Film - epd Film. 1996, S. 115 ff..
  2. Webseite des epd Film (Online-Ressource, abgerufen am 11. Oktober 2006)