Josef Höfer

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Josef Rudolf Höfer (* 15. November 1896 in Weidenau (Siegen); † 7. April 1976 in Grafschaft (Schmallenberg) im Sauerland) war ein deutscher römisch-katholischer Priester und Theologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Studium der Katholischen Theologie wurde er 1924 zum Priester geweiht. Nach einigen Jahren in der Seelsorge wurde er zur Anfertigung einer Dissertation nach Rom geschickt und dort 1932 promoviert.

1936 übernahm er den Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Universität Münster. Die Nationalsozialisten entfernten ihn 1940 von dieser Tätigkeit. Nach dem Krieg lehrte er an der Philosophisch-theologischen Akademie in Paderborn, wo er ebenfalls als Direktor des Leokonvikts wirkte.[1]

Zwischen 1957 und 1968 gab er zusammen mit Karl Rahner die zweite Auflage des Lexikons für Theologie und Kirche (LThK) heraus.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vom Leben zur Wahrheit. Katholische Besinnung an der Lebensanschauung Wilhelm Diltheys, Freiburg im Breisgau 1936

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. vgl. Remigius Bäumer: Höfer, Josef. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon für Theologie und Kirche. 3. Auflage. Band 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996, Sp. 197.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich Moritz Dolch: Volk Gottes. Zum Kirchenverständnis der katholischen, evangelischen und anglikanischen Theologie. Festgabe. 1967.