Joseph Minjon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Peter Joseph Minjon (* 1816 in Düsseldorf; † 1898 ebenda) war ein deutscher Veduten- und Genremaler der Düsseldorfer Schule.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonntags auf dem Lande

Minjon besuchte von 1832 bis 1839 die Kunstakademie Düsseldorf. Dort waren Karl Friedrich Schäffer (1832/1833), Karl Ferdinand Sohn (1832/1833) und Theodor Hildebrandt (1835–1837, 1839) seine Lehrer.[1] In der Mitte des 19. Jahrhunderts hatte er sich den Ruf eines „Architekturmalers“ erworben, indem er sich auf „Veduten von kleineren Rhein- und Moselstädten“ spezialisierte.[2][3][4] Minjon lebte in Düsseldorf, wo er dem Künstlerverein Malkasten angehörte[5] und Lehrer des Blumenmalers Wilhelm Drinhausen (1821–1875) war. 1862 hielt er sich in der Willingshäuser Malerkolonie auf. Studienreisen führten ihn außerdem nach Österreich, Belgien und in die Niederlande.

1864 heiratete Minjon Pauline Münzenberger (* 1832), die Tochter des Düsseldorfer Kunsthändlers, Zeichenlehrers und Immobilienhändlers Georg Münzenberger (1804–1870) und Schwester des Priesters Ernst Franz August Münzenberger. Mit ihr hatte Minjon vier Kinder.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Peter Josef Minjon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Findbuch 212.01.04 Schülerlisten der Kunstakademie Düsseldorf, Webseite im Portal archive.nrw.de (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen)
  2. Friedrich Steger: Ergänzungs-Conversationslexikon. Romberg, Leipzig/Meißen 1850, Artikel Die Düsseldorfer Malerschule. Ergänzungsblätter, 9. Band, 3. Heft, S. 466 (Google Books)
  3. Wolfgang Müller von Königswinter: Düsseldorfer Künstler aus den letzten fünfundzwanzig Jahren. Rudolph Weigel, Leipzig 1854, S. 367 (Google Books)
  4. Moritz Blanckarts: Die Kunstakademie zu Düsseldorf und die Düsseldorfer Schule. In: Rudolf Gottschall (Hrsg.): Unsere Zeit. Deutsche Revue der Gegenwart. Fünfter Jahrgang, 13. Heft (1. Juli 1869), Brockhaus, Leipzig 1869, S. 39 ff., 54 (Google Books)
  5. Bestandsliste, Webseite im Portal malkasten.org, abgerufen am 13. Juni 2017