Journal of Business Economics

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Journal of Business Economics (JBE), zuvor: Zeitschrift für Betriebswirtschaft (ZfB)
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Beschreibung wissenschaftliche Zeitschrift der BWL
Erstausgabe 1924
Erscheinungsweise 9 Ausgaben pro Jahr
Herausgeber Günter Fandel (Editor-in-Chief) und weitere
Weblink www.springer.com/springer+gabler/bwl/journal/11573
ISSN (Print)
ISSN (Online)

Das Journal of Business Economics (JBE) ist eine wissenschaftliche Zeitschrift der Betriebswirtschaftslehre, die seit Januar 2013 diesen Namen trägt und seitdem englischsprachig publiziert wird. Zuvor hieß sie Zeitschrift für Betriebswirtschaft (ZfB) und publizierte größtenteils deutschsprachige Artikel. Einreichungen für die Zeitschrift unterliegen einem doppelt-blinden Begutachtungsverfahren.

Geschichte und Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie wurde von Fritz Schmidt im Jahr 1924 gegründet. Danach übernahm 1950 Wilhelm Kalveram die Funktion des Herausgebers, zwischen 1951 und 1963 hatte sie keinen Herausgeber. Erich Gutenberg übernahm zwischen 1964 und 1978 die Funktion des alleinigen Herausgebers. Ihm folgte 1979 Horst Albach. Aufgabe der Fachzeitschrift war und ist, die Forschung auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre durch Veröffentlichung von Aufsätzen über betriebswirtschaftliche Themen anzuregen und zu verbreiten. Dabei betont sie die Einheit der Disziplin und will einseitigen Spezialisierungen entgegenwirken. Sie dient dem Gedankenaustausch zwischen Wissenschaft und Unternehmenspraxis.

Auch die Herausgeber selbst publizierten hier eine Vielzahl von Beiträgen. Gutenberg war selbst häufig Autor wie bereits 1938 mit dem Thema „Der Unternehmer im Einkommen- und Gewerbesteuerrecht“. Sie erschien als Zeitschrift für Betriebswirtschaft im Springer Gabler Verlag in Wiesbaden mit regulär zwölf Ausgaben im Jahr.[1] Die Umstellung der Publikationssprache und die Umbenennung im Januar 2013 soll zur Internationalisierung der Zeitschrift beitragen und so ihre Beiträge einem größeren Fachpublikum zugänglich machen.

Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durchschnittlich werden 2.000 Exemplare gedruckt.[2] Es erscheinen Ergänzungs- bzw. Sonderhefte.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Zeitschriften-Ranking VHB-Jourqual (2008) stuft die ZfB in die Kategorie B ein; im Teilranking ABWL belegt sie den 21. Platz.[3] Im Ranking des Jahres 2011 wurde die Zeitschrift ebenfalls in die Kategorie B eingestuft.[4]

Ende 2006 haben die Mitglieder des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft eine Befragung zum Ranking von 21 deutschen und 84 englischsprachigen Zeitschriften durchführen lassen.[5] Danach erreichte die ZfB in allen fünf Kriterien (wie Bekanntheitsgrad) den ersten Rang, bei dem Kriterium Güte erhielt sie als einzige deutsche Zeitschrift ein A.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zeitschrift für Betriebswirtschaft (ZfB). auf: springer-gabler.de
  2. ZfB Zeitschrift für Betriebswirtschaft. auf: best-ad-media.de
  3. http://vhbonline.org/service/jourqual/vhb-jourqual-archiv/jq2/abwl/
  4. http://vhbonline.org/service/jourqual/vhb-jourqual-archiv/vhb-jourqual-21-2011/alphabetische-uebersicht-jq-21/
  5. ZfB 2007 (77 Jahrgang), Editorial, S. 111 f.