Journal of the European Economic Association

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Journal of Monetary Economics (JME)
Beschreibung Wissenschaftliche Fachzeitschrift
Sprache Englisch
Verlag Wiley-Blackwell
Erstausgabe 2003
Erscheinungsweise zweimonatlich
Chefredakteur Juuso Välimäki[1]
Herausgeber European Economic Association
Weblink eeassoc.org
Artikelarchiv jstor.com
ISSN 1542-4766Vorlage:Infobox Publikation/Unspezifische ISSN-Angabe

Das Journal of the European Economic Association (JEEA) ist eine wirtschaftswissenschaftliche Zeitschrift, die alle zwei Monate im Namen der European Economic Association (EEA) durch Wiley-Blackwell herausgegeben wird. Selbsterklärtes Ziel des JEEA ist die Förderung der Ziele der EEA, der Entwicklung und Anwendung der Volkswirtschaftslehre als Wissenschaft und der Kommunikation sowie des Austauschs zwischen Lehrern, Forschern und Schülern der Volkswirtschaftslehre. Das JEEA gehört zu den besten 10 Prozent volkswirtschaftlicher Publikationen.

Derzeitiger Chefredakteur ist Juuso Välimäki. Er wird unterstützt von Nicola Gennaioli, Claudio Michelacci, Dirk Krueger und Daniele Paserman.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Nachdem zunächst die European Economic Review (EER), herausgegeben durch Elsevier, seit 1986 die offizielle Zeitschrift der European Economic Association gewesen war, wurde 2003 das Journal of the European Economic Association neu geschaffen, um speziell diese Rolle zu erfüllen. Grund für die Aufkündigung des Vertrages mit Elsevier war und den Wechsel zum JEEA als offizielle Zeitschrift der EEA zum einen Unzufriedenheit damit, dass die EEA nicht Eigentümer der EER war, zum anderen der durch Elsevier bestimmte Kaufpreis der EER, den viele EEA-Mitglieder als zu hoch empfanden.[2] Die Publizierung des JEEA wurde zunächst dem Verlag MIT Press übertragen, ging jedoch 2011 an Wiley-Blackwell über. Erster Chefredakteur des JEEA war Xavier Vives, dessen Amt 2009 Fabrizio Zilibotti übernahm.

Inhalte[Bearbeiten]

Das Journal of the European Economic Association heißt Artikelvorschläge aus allen Gebieten der Volkswirtschaftslehre willkommen und hat keine spezifische methodologische oder inhaltliche Präferenz. Zu den Forschungsfeldern zu denen bisher in dem JEEA publiziert wurde, gehören angewandte Ökonometrie, Verhaltensökonomik, Wirtschaftswachstum und Entwicklungsökonomie, Wirtschaftstheorie, experimentelle Ökonomik, Finanzwissenschaft, Makroökonomie, Organisationstheorie und politische Ökonomie.

Rezeption[Bearbeiten]

In einer Studie von Kalaitzidakis et al. (2011) belegte das Journal of the European Economic Association Platz 19 von 209 ausgewerteten Publikationen.[3] Im wirtschaftswissenschaftlichen Publikationsranking des Tinbergen-Instituts an der Universität Amsterdam wird das Journal of the European Economic Association in der Kategorie A („sehr gute allgemeine wirtschaftswissenschaftliche Fachzeitschriften und Spitzenzeitschriften im jeweiligen Fachgebiet“) geführt.[4] Eine weitere Studie der französischen Ökonomen Pierre-Phillippe Combes und Laurent Linnemer listet das Journal mit Rang 6 wirtschaftswissenschaftlichen Zeitschriften in die zweitbeste Kategorie AA ein.[5]

Renommierte Artikel[Bearbeiten]

Zu den Artikeln, die großen Einfluss auf die moderne Volkswirtschaftslehre gehabt haben und in dem Journal of the European Economic Association publiziert wurden, gehören:[6]

  • Smets, Frank, Raf Wouters (2003): An Estimated Dynamic Stochastic General Equilibrium Model of the Euro Area;
  • Rochet, Jean-Charles, Jean Tirole (2003): Platform Competition in Two-Sided Markets;
  • Acemoğlu, Daron, Philippe Aghion, Fabrizio Zilibotti (2006): Distance to Frontier and Economic Growth.

Weitere wichtige Beiträge erfolgten durch Alesina, Campante und Tabellini (2008), Gali und Salido (2007), Stock und Watson (2005), Blundell, Costa Dias und Meghir (2004), Fehr und List (2004) sowie Tabellini (2010).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Journal of the European Economic Association - Editorial Board. Abgerufen am 23. September 2015 (englisch).
  2. European Economic Association: Journal History (Zugriff: 24. Dezember 2012)
  3. Kalaitzidakis, Pantelis, Theofanis P. Mamuneas, Thanasis Stengos (2011): An updated ranking of academic journals in economics, Canadian Journal of Economics, Vol. 44, Nr. 4, S. 1525-1538. (PDF-Datei; 329 kB)
  4. Zeitschriftenranking des Tinbergen-Instituts (englisch) (Memento vom 8. Februar 2012 im Internet Archive)
  5.  Combes, Pierre-Philippe und Laurent Linnemer: Inferring Missing Citations: A Quantitative Multi-Criteria Ranking of all Journals in Economics. In: GREQAM Document de Travail. Nr. 2010-28, 2010, S. 26-30 (halshs.archives-ouvertes.fr).
  6. JEEA: 10th Anniversary Virtual Issue (englisch) (PDF-Datei; 38 kB)

Weblinks[Bearbeiten]