Juan José Arévalo

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Juan José Arévalo Bermejo (* 10. September 1905 in Taxisco; † 6. Oktober 1990) war der erste reformistische Präsident Guatemalas.

Der Sohn eines Rinderhalters und einer Lehrerin besuchte in Guatemala-Stadt die Schule und studierte an der Universität von La Plata. 1934 machte er seinen Doktor in Philosophie.

Nach dem Ende der Diktatur Jorge Ubicos in Guatemala 1944 wurde er demokratisch gewählter Präsident vom 15. März 1945 bis 15. März 1951. Er vertrat die These des „geistigen Sozialismus“, die er in einer Rede folgendermaßen beschrieb:

„[[..]]Unser Sozialismus will Menschen seelisch und geistig befreien.[[..]] Wir nennen diesen Nachkriegs-Sozialismus 'geistig', weil in der Welt, wie jetzt in Guatemala, eine grundlegende Veränderung stattfindet.[[..]]Kommunismus, Faschismus und Nazismus sind auch sozialistisch gewesen. Doch dies ist ein Sozialismus, der mit der linken Hand Nahrung gibt, während er mit der rechten die moralischen und bürgerlichen Rechte der Menschen verstümmelt.“

Er veranlasste dringend nötige Strukturreformen, seine Hauptziele waren eine Agrarreform, Arbeitsschutz, eine Verbesserung des Bildungssystems und die Festigung der Demokratie. Sein Nachfolger wurde Jacobo Arbenz Guzmán, der seinen Reformkurs fortsetzte.

Am 28. März 1963 trat José Miguel Ramón Idígoras Fuentes vor die Presse von Guatemala und stellte Arévalo als Präsidentschaftskandidaten vor. Am 31. März 1963 wurde Idígoras durch Alfredo Enrique Peralta Azurdia und 15 weitere Obersten aus Schlüsselpositionen gestürzt.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The New York Times October 8, 1990, Juan Jose Arevalo Is Dead at 86; Guatemala President in Late 40's


Vorgänger Amt Nachfolger
Jorge Ubico Präsidenten von Guatemala
11. März 19451. März 1951
Jacobo Arbenz Guzmán