Junior-Computer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
QS-Informatik
Dieser Artikel wurde wegen inhaltlicher Mängel auf der Qualitätssicherungsseite der Redaktion Informatik eingetragen. Dies geschieht, um die Qualität der Artikel aus dem Themengebiet Informatik auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Hilf mit, die inhaltlichen Mängel dieses Artikels zu beseitigen, und beteilige dich an der Diskussion! (+)


Begründung: Überarbeitung notwendig: Stub, Belege. Knurrikowski (Diskussion) 14:49, 11. Apr. 2016 (CEST)

Der Junior-Computer war ein erweiterungsfähiger Einplatinencomputer-Bausatz auf Basis des 6502-Prozessors.

Entwickelt wurde der Rechner von Loys Nachtmann für die Zeitschrift Elektor, die den Bausatz in einer mehrteiligen Zeitschriftenserie ab Mai 1980 vorstellte. Obwohl der Elektor-Junior-Computer nicht der erste Einplatinen-Computer auf Basis des 6502-Prozessors war (in den USA gab es damals schon den KIM-1), war es besonders in Westeuropa ein sehr erfolgreiches Modell, das mehrere tausend Mal nachgebaut wurde. Die Entwicklung des Junior-Computers war inspiriert vom KIM-1.

Im Grundausbau verfügte das System über 1 kByte ROM und 1 kByte RAM. Zur Bedienung des Monitorprogramms im ROM standen lediglich sechs 7-Segment-Anzeigen und ein kleines Tastenfeld mit 23 Tasten zur Verfügung. Der Grundausbau konnte nachträglich um eine Interfacekarte ergänzt werden, die mit Abstandshaltern unter der Basisplatine montiert wurde. Die Interfacekarte enthielt Steckplätze für eine Speichererweiterung (4 kByte EPROM, 1 kByte RAM), einen parallelen Interface-Baustein und ein Interface um Programme auf Musikkassetten speichern zu können.

An die Interfacekarte konnte eine Buskarte angesteckt werden über welche das System mit weiteren Steckkarten aufgerüstet werden konnte. Es gab mehrere verschiedene Speicherkarten, ein Input/Output Interface, ein Disketteninterface, EPROM Programmierinterface, Video Terminal und vieles mehr. Neben den 4 von Elektor herausgegebenen Büchern zum Junior-Computer entstand eine ganze Reihe von „Paperware“ Druckausgaben mit Tipps und Tricks, Programmbeispielen und Listings.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • A. Nachtmann, G. H. Nachbar: Junior Computer, Buch 1; (1982); ISBN 392160818X
  • A. Nachtmann, G. H. Nachbar: Junior Computer, Buch 2; (1982); ISBN 3921608236
  • A. Nachtmann, G. H. Nachbar: Junior Computer, Buch 3; (1982); ISBN 3921608244
  • A. Nachtmann, G. H. Nachbar: Junior Computer, Buch 4; (1982); ISBN 3921608252

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]