Jutta Kußtatscher

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Jutta Kußtatscher (* 16. Januar 1965 in Bozen) ist eine deutschsprachige italienische Journalistin, Autorin und Dokumentarfilmerin sowie Mitbegründerin des zweisprachigen Nachrichtenportals salto.bz[1][2] in Südtirol.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jutta Kußtatscher ist Tochter von Karl Kußtatscher und Margareth Atzwanger und wuchs mit ihren drei Brüdern in Bozen auf. Sie studierte nach der Matura am Realgymnasium Brixen zunächst an der Universität Innsbruck Sprachwissenschaften und Pädagogik und wechselte 1987 nach Graz. An der Karl-Franzens-Universität schloss sie das Studium der Linguistik ab. 1993 begann sie als Journalistin im Nachrichtenmagazin südtirol profil (bis 1996), das unter dem Herausgeber Hubertus Czernin vom Wiener Nachrichtenmagazin profil im März 1993 gegründet worden war. Mitte der 1990er Jahre startete unter ihrer presserechtlichen Verantwortung das Frauenmagazin ëres - frauen info donne des Landesbeirates für Chancengleichheit,[3], für das sie ein Jahr die Beiträge verfasste und später, von 2018 bis 2020, erneut die Redaktion geleitet hat. Drei Jahre (1996–1999) Tagespresse im 1999 eingestellten Deutschen Blatt des Alto Adige. 2001–2004 als Redakteurin des Südtiroler Wochenmagazins ff zurück zur aktuellen Berichterstattung. Von 1999 bis 2000 schrieb sie ihr erstes dokumentarisches Buch Müll erzählt, erschienen im StudienVerlag Innsbruck. Seit 2005 arbeitet Kußtatscher als freiberufliche Journalistin. Sie schreibt weitere Sachbücher und produziert Dokumentarfilme und Reportagen. 2012 gründet sie das zweisprachige Nachrichtenportal salto.bz für Südtirol maßgeblich mit[4] und zeichnet vom Start an für das journalistische Konzept verantwortlich, bis 2015 als Direktorin. Bis April 2021 war sie Mitglied des Verwaltungsrates des Herausgebers, der Genossenschaft Demos2.0. Als politische Journalistin wird Kußtatscher gelegentlich als politische Beraterin geholt.

Nach Aufenthalten in Rumänien (Karlstadt), London, Brüssel, Rom, Bolivien und Wien wohnt und arbeitet Kußtatscher in Bozen, Südtirol.

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006 Dokumentation zu weiblichen Lebensentwürfen: Kinder keine Kinder
  • 2007 Dokumentation zu männlichen Lebensentwürfen: Männer heute. Kinderwunsch und Lebenswege
  • 2012 Ein Mann blickt zurück. Filmporträt von Willi Seeber
  • 2013 Dokumentation Südtirols Industrie. Eine Zeitreise durch ihre Entwicklung
  • 2009–2013 Serie 16-tlg. Recycling: Der Kreislauf der Materialien. Dem Wert auf der Spur, 2009–2013[5]
  • 2014 Reportage Der Wein von Kapverden über die Modernisierung des Weinanbaus auf den Kapverden
  • 2015 Reportage Ein Organ zum Überleben. Die Transplantationsmedizin Südtirols
  • 2015 Dokumentation Die Brücken in Südtirol
  • 2015 Servicefilm Wer ist der Bär? 2015 – ein Porträt des Braunbären und seines Verhaltens[6]
  • 2016 Porträt Irina: ihr zweites Leben, Dokumentation einer Transplantation
  • 2017 Dokumentation: "Das war Los von Trient. Erinnerungen an die Großkundgebung vor 60 Jahren"
  • 2021 Porträtreihe 10-tlg. "Das Jüdische Südtirol", ausgestrahlt unter dem Titel "Schicksale jüdischer Familien", Erstausstrahlung Januar/Februar Rai Südtirol und Rai Alto Adige

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jutta sei Dank, auf salto.bz
  2. Auf der Jagd nach den Maden im Speck – mit einem angenehmen Augenzwinkern (Memento vom 2. Februar 2017 im Internet Archive), auf zauberfuchs.com
  3. ëres - frauen info donne, auf provinz.bz.it
  4. salto.bz, auf diezeitschrift.at, abgerufen am 30. Januar 2021
  5. Dem Wert auf der Spur (Memento vom 29. Dezember 2018 im Internet Archive), auf recycling-film.de
  6. Wer ist der Bär? Informationsvideo des Landesamtes für Jagd und Fischerei, auf youtube.com