Kaʿb ibn al-Aschraf

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Kaʿb ibn al-Aschraf (كعب بن الاشرف, DMG Kaʿb b. al-Ašraf, †624/625[1]) war ein Dichter und Widersacher Mohammeds in Medina, der auf dessen Geheiß getötet wurde.[2] Ferner war er ein begeisterter Verfechter des Judentums.[3] Zwar war sein Vater ein Araber aus dem Stamm der ṭayyiʾ[4] doch galt Kaʿb als ein Mitglied der Banū n-Nadīr aufgrund seiner jüdischen Mutter aus diesem Stamm,[5] unter denen er nicht nur aufgewachsen war, sondern auch hohes Ansehen genoss und als einer ihrer Anführer galt.[6]

Als Dichter wurde er geschätzt – so bezeichnet Abū l-Faradsch al-Isfahānī (†967) ihn als eine hervorragende und sprachbegabte Persönlichkeit (faḥl faṣīḥ, wörtlich: „wortgewandter Hengst“).[7] Fragmente seiner Gedichte sind bei at-Tabarī und in der Prophetenbiographie des Muhammad ibn Ishaq in der Rezension Abd al-Malik ibn Hischams erhalten.

Seine Festung (ḥiṣn Kaʿb ibn Ašraf) ist heute noch bekannt.[8]

Ermordung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Auseinandersetzung zwischen Kaʿb und dem Propheten geht auf den Versuch Mohammeds zurück, in Medina einen Markt einzurichten, der den schon vorhandenen der Banu Qainuqa ersetzen bzw. in Konkurrenz dazu stehen sollte.[9] Nach einem Bericht im Geschichtswerk as-Samhūdīs († 1506)[10] habe der Prophet auf einer freien und unbewohnten Fläche eines früheren Friedhofs auf dem Gebiet der Banū Saʿida, einem Clan der Chasradsch, ein Zelt aufgeschlagen und dies als künftigen Markt der Muslime designiert.[11] Daraufhin sei Kaʿb in das Zelt eingetreten und hätte dessen Seile abgetrennt, so dass der künftige Markt – aus dem die Prophetenmoschee hervorgegangen ist – an anderer Stelle errichtet wurde.[12]

Auf die Nachricht vom Sieg der Muslime in der Schlacht von Badr zog Kaʿb nach Mekka, um dort die Quraisch in Form von Gedichten zum Kampf gegen Mohammed und seine Anhänger anzutreiben, so dass sie ihre Niederlage rächen würden.[13]

„Die Mühle von Badr hat gemahlen, und hingemetzelt wurden ihre Leute.

Wegen Schlachten wie Badr fließen Regen und Tränen in Strömen.

Rings um den Sammelbrunnen ist die Elite des Volkes getötet worden.

Bleibt nahe (Opfer)! Die Fürsten sind gefallen!

Wie viele unter den Vornehmen wurden getroffen, unter den Erlauchten.

Jenen stattlichen Erscheinungen, zu denen die Bedürftigen Zuflucht nahmen

Und deren Hände sich weit öffneten, sooft die Sterne mit dem Regen geizten!“

Zitiert nach Maxime Rodinson[14]

In Reaktion auf Kaʿbs Aktivitäten in Mekka beauftragte der Prophet den muslimischen Dichter Ḥassān ibn T̠ābit († ca. 659)[15] damit, seine dortigen Gastgeber zu verspotten, auf dass diese sich gezwungen sahen, ihm die Gastfreundschaft künftig zu verwehren – Watt zufolge ein Indiz für den großen Einfluss der Poesie zu Zeiten Mohammeds.[16]

Auch nach seiner anschließenden Rückkehr nach Medina setzte er seine Stimmungsmache gegen die Muslime fort.[16] Kaʿbs Beleidigung verheirateter muslimischer Frauen in Form von an sie gerichteter Liebesgedichte verschärfte seinen Konflikt mit dem Propheten.[6] Thema eines dieser Gedichte war auch die Bewegung dessen, was sich „zwischen Fußknöchel und Ellenbogen“ befindet, d. h. des Gesäßes.[17]

Tathergang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schließlich fasste Mohammed den Beschluss, Kaʿb töten zu lassen. Die älteste Prophetenbiographie von Ibn Ishāq und die Überlieferer Buchari und Muslim[18] berichten übereinstimmend darüber:

„Der Gesandte Gottes sagte: ‚Wer ist gewillt, Kaʿb ibn al-Aschraf zu töten? Denn er hat Gott und seinen Propheten verletzt.‘ Daraufhin sagte Muhammad ibn Maslama: ‚O Gesandter Gottes! Möchtest du, dass ich ihn töte?‘ Der Prophet sagte: ‚Ja.‘ Muhammad ibn Maslama sagte: ‚Dann erlaube mir, Rede (gegen dich) zu führen (um Kaʿb zu überlisten)‘. Der Prophet sagte: ‚Tu das.‘“[19]

Unter dem Vorwand, ihn um eine Leihgabe zu bitten, suchten die Verschwörer Kaʿb auf und errangen sein Vertrauen, indem sie sich bei ihm über die durch die Ankunft Mohammeds in Medina entstandene Verfeindung mit anderen arabischen Stämmen, die entsprechende Einschränkung ihrer Reisemöglichkeiten, die Zahlung der Zakat-Steuern und die daraus resultierende wirtschaftliche Not, in der sie sich befanden, beschwerten.[13] Bei ihrer ersten Begegnung fragte Kaʿb, ob sie als Pfand für die Leihgabe bereit seien, ihm ihre Frauen als Geiseln zu überlassen. Das lehnten die Verschwörer ab. Auch die Söhne wollten sie nicht als Unterpfand hergeben, sie boten Kaʿb aber ihre Waffen an. Kaʿb stimmte zu.
In der Mordnacht begleitete der Prophet die Mörder ein Stück des Weges, verabschiedete sich dann mit Segenswünschen für ein gutes Gelingen von ihnen.[20] Kaʿbs Frau warnte ihn in der Mordnacht: „Ich höre ein Geräusch, als ob Blut von ihm heruntertropfe.“ Kaʿb erklärte ihr, es handle sich nur um Muhammad ibn Maslama und Kaʿbs Milchbruder Abū Nāʾila. Ein großzügiger Mann dürfe eine nächtliche Einladung nicht ausschlagen, auch wenn diese seinem Tod gelte. Zwei weitere Männer begleiteten die Verschwörer: Abu ʿAbs b. Dschabir al-Harith b. ʿAus und ʿAbbad b. Bischr. Abu Na'ila fuhr Kaʿb mit der Hand durch das Haar, vorgeblich um das Parfüm zu bewundern. Dies wiederholte er, um das Misstrauen Kaʿbs zu zerstreuen. Beim dritten Mal rief er: „Tötet den Feind Gottes!“ und die Verschwörer fielen über Kaʿb her. Zunächst ohne Erfolg, denn Kaʿb war ein guter Kämpfer und verletzte al-Harith ernsthaft. Schließlich griff Maslama zu seinem Dolch und stach Kaʿb so heftig in den Unterleib, dass die Waffe am After wieder austrat.[21] Nach der Tat suchten die Mörder Mohammed auf, um ihm Bericht zu erstatten. Mohammed rief nach diesem Erfolg ein Takbīr aus.[22]

Da die Mörder als Mitglieder der ʿAbd al-Ašhal mit den Banu Nadir in einem in die vorislamische Zeit zurückreichenden Stammesbündis standen, war eine Blutrache – als schon in vorislamischer Zeit übliche Maßnahme zur Bestrafung der Tötung einer Person, aus der auf Basis von Koran und Sunna das islamische Konzept des Qisas hervorgegangen ist[23] – für diese Tat nicht zu erwarten.[24] Bereits vor diesem Vorfall ereigneten sich die Morde an der Jüdin ʿAṣmāʾ bint Marwān und an dem jüdischen Proselyten Abū ʿĀfak.[13]

Ibn Ishaq beschließt die Darstellung mit den Worten: „Am folgenden Morgen waren die Juden in Angst wegen dieser Ermordung, und keiner war mehr seines Lebens sicher.“[25]

„Da bekamen es die Juden und die Heiden, die es mit ihnen hielten, mit der Angst zu tun. Sie kamen am nächsten Morgen zum Propheten und sagten: ›Bei unserem Gefährten, einem unserer Herren, ist man heute Nacht (in seine Wohnung) eingedrungen. Und man hat ihn heimtückisch umgebracht, ohne daß wir von einer Sünde oder einer Untat wüßten (die er sich hätte zu Schulden kommen lassen).‹
Da sagte der Gesandte Gottes: ›Wenn er sich ruhig verhalten hätte (qarra) wie andere, die die gleiche Einstellung haben wie er, wäre er nicht gemeuchelt worden (uġtīla). Aber er hat schlecht von uns gesprochen (qāla minnā l-aḏā) und uns mit Liedern geschmäht. Jeder von euch, der das tut, verfällt dem Schwert.‹“

al-Wāqidī: Kitāb al-Maġāzī[26]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Von unserem Standpunkt aus verabscheuen wir natürlich derartige heimtückische Mordtaten. Wir haben aber weiter zu fragen, ob Mohammeds Zeitgenossen die Verwerflichkeit seiner Handlungsweise so empfunden haben wie unsereiner. Wahrscheinlich haben sie das nicht getan. Vermutlich war der Prophet (und mit ihm seine Parteigänger) der Ansicht, daß in der Auseinandersetzung mit einem Gegner, der seinerseits gegen ihn und seine Sache intrigiert hatte und dadurch äußerst gefährlich geworden war, jedes Mittel erlaubt sei, also auch Mord. Auch schien ihm der Erfolg der Aktion Recht zu geben. Nach der Ermordung von Kaʿb »gab es keinen Juden, der nicht für sein Leben gefürchtet hätte« (...) Die Gesinnungsgenossen des Ermordeten waren für lange Zeit eingeschüchtert und außerstande, etwas gegen den Propheten zu unternehmen. Die (…) Stelle aus Wāqidī scheint die zeitgeschichtliche Situation, aus der heraus die Mordtaten, wenn nicht gerechtfertigt, so doch einigermaßen verstanden werden können, gut zu beleuchten. (…) Wenn wir den Text richtig verstehen, richtete sich der Protest der Juden nicht gegen den Mord als solchen, sondern dagegen, daß ein Mord begangen worden war, ohne daß das Opfer sich vorher eines Verbrechens schuldig gemacht hatte. Um sich zu rechtfertigen, brauchte Mohammed nur das entsprechende Verbrechen – Hetzreden und Schmählieder gegen die Muslime – namhaft zu machen.“

Rudi Paret[27]

Gemäß Norman A. Stillmans Angaben sei die Reaktion auf Kaʿbs Handeln im Einklang mit den Normen der damaligen arabischen Gesellschaft gestanden.[28] Zu Lebzeiten und in der Umgebung Mohammeds sei vor dem Hintergrund der Feindschaft Kaʿbs gegenüber der islamischen Gemeinschaft eine solche Tat – so Watt – üblich gewesen.[29] Ähnliche Ausführungen tätigt Hannah Rahman.[30]

Im Gegensatz dazu führt beispielsweise Frants Buhl das Ereignis auf eine judenfeindliche Einstellung Mohammeds zurück.[31] Tilman Nagel beschreibt die Tat als "abscheuliche[s] Verbrechen".[32]

Die islamische Historiographie verzeichnet als die ausschlaggebenden Gründe für den Mord an Kaʿb seine Versuche, die Mekkaner zum Kampf gegen die Muslime aufzustacheln, die Beleidigung muslimischer Frauen in Form von Liebesgedichten und ein Komplott, Mohammed zu ermorden.[33] In den Quellen zur Prophetenvita werden widersprüchliche Angaben zum Todesdatum gemacht: Die frühesten Prophetenbiographien – darunter die Werke al-Waqidis und ibn Ishāqs in der Rezension ibn Hischāms – wie auch die Traditionssammlung Bucharis datieren den Mord nach der Schlacht von Badr und vor der Schlacht von Uhud, wobei die genaueren Angaben variieren.[34]

Einem Bericht im Kommentar al-Baġawīs († 1117) zu Sure 59[35] zufolge fand der Mord an Kaʿb nach der Schlacht von Uhud, also 625 statt. Als ausschlaggebender Grund für den Mord wird in diesem Bericht, der sich auch in mehreren späteren Korankommentaren befindet,[36] der Bruch eines zwischen Mohammed und den Banu Nadir geschlossenen Vertrags von Seiten Kaʿbs genannt. Demnach sei Kaʿb in Begleitung von 40 weiteren Juden nach der Schlacht von Uhud nach Mekka gegangen, um dort mit Abū Sufyān ibn Harb ein Bündnis zu schließen. Infolgedessen habe der Prophet den Beschluss gefasst, Kaʿb töten zu lassen. Die Vertreibung der Banu Nadir sei am darauf folgenden Tag erfolgt.[37]
In weiteren Korankommentaren werden Berichte zitiert, denen zufolge kein Vertragsbruch, sondern eine Beteiligung Kaʿbs an einem Mordkomplott der Banu Nadir an Mohammed nach der Schlacht von Uhud der Grund für den Entschluss des Propheten, ihn töten zu lassen war.[38]

Kaʿb ibn al-Aschraf wird in einigen Kommentaren der islamischen Koranexegese – darunter Ibn Kathīr[39] – auch mit dem dritten Vers der Sure 108 in Verbindung gebracht:

„(Ja) dein Hasser ist es, der gestutzt (oder: schwanzlos, d. h. ohne Anhang (?) oder ohne Nachkommen?) ist. (Oder (als Verwünschung): Wer dich haßt, soll gestutzt bzw. schwanzlos sein!)“

– Übersetzung: Rudi Paret

Der Ausdruck soll an dieser Koranstelle, deren Deutung schwierig ist,[40] wahrscheinlich eine Verwünschung ausdrücken, die gemäß der Tafsir-Literatur gegen mehrere Gegner des Propheten gerichtet worden sein soll. Der zentrale Begriff ist „al-abtar“; man bezeichnete damit eine Person, die keine Söhne hatte, oder deren männliche Kinder verstorben sind und somit sein Ruf in Vergessenheit zu geraten drohte. Die Koranexegeten beziehen den Begriff auch auf Mohammed, dessen Söhne Ibrāhīm und al-Qāsim früh gestorben sind; hier allerdings in neutralem Sinne: „kinderlos“.[41]

Diese Tat fand auch in der Schrift Die vergessene Pflicht (الفريضة الغائبة, DMG al-farīḍa al-ġāʾiba) des islamistischen Theoretikers Muhammad Abd al-Salam Faradsch († 1982) ihre Erwähnung, mit der er das Attentat auf Anwar as-Sadat islamrechtlich zu legitimieren versucht hat.[42] In Zusammenhang mit der Frage nach der Erlaubnis, im Zuge des Dschihad den Feind anzulügen oder anderweitig zu täuschen, verweist Faradsch unter anderem auf den Mord an ibn al-Aschraf und legitimiert diese Tat mit Verweis auf den Umstand, dass Kaʿb dem Islam und den Muslime schaden wollte.[43]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Brill, Leiden. Band 4, S. 314b (Kaʿb b. al-Ashraf)
  • Hannah Rahman: The Conflicts Between the Prophet and the Opposition in Madina. In: Der Islam 62 (1985). S. 280–282
  • Meir J. Kister: The Market of the Prophet. In: Journal of the Economic and Social History of the Orient 8 (1965). S. 272–276
  • Uri Rubin: The Assassination of Kaʿb b. al-Ashraf. In: Oriens 32 (1990). S. 65-71

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zur Frage nach seinem genauen Todesdatum siehe Uri Rubin: The Assassination of Kaʿb b. al-Ashraf. In: Oriens 32 (1990). S. 65-71 sowie J. Marsdon B. Jones: The Chronology of the "Mag̱ẖāzī" – A Textual Survey. In: Bulletin of the School of Oriental and African Studies 19 (1957). S. 248 sowie 262 f.
  2. Uri Rubin: The Assassination of Kaʿb b. al-Ashraf. In: Oriens 32 (1990). S. 65
  3. E. J. Brill's First Encyclopaedia of Islam. 1913–1936. Band 4, S. 583 (Kaʿb b. al-Ashraf).
  4. Siehe The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Brill, Leiden. Band 10, S. 402b (Ṭayyiʾ or Ṭayy)
  5. The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Brill, Leiden. Band 4, S. 314b (Kaʿb b. al-Ashraf)
  6. a b Hannah Rahman: The Conflicts Between the Prophet and the Opposition in Madina. In: Der Islam 62 (1985). S. 281
  7. Fuat Sezgin: Geschichte des arabischen Schrifttums. Brill, 1975. Band II (Poesie), S. 296
  8. Michael Lecker: Muslims, Jews & Pagans. Studies on Early Islamic Medina. Brill, 1995. S. 56, Anm. 19
  9. Meir J. Kister: The Market of the Prophet. In: Journal of the Economic and Social History of the Orient 8 (1965). S. 272–276. Vgl. Hannah Rahman: The Conflicts Between the Prophet and the Opposition in Madina. In: Der Islam 62 (1985). S. 281
  10. Siehe The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Brill, Leiden. Bd. 8, S. 1043a (al-Samhūdī)
  11. Francis E. Peters: Muhammad and the Origins of Islam. State University of New York Press, 1994. S. 197 f. Vgl. Michael Lecker: Glimpses of Muḥammad's Medinan decade. In: Jonathan E. Brockopp (Hrsg.): The Cambridge Companion to Muḥammad. Cambridge University Press, 2010. S. 72
  12. Siehe Meir J. Kister: The Market of the Prophet. In: Journal of the Economic and Social History of the Orient 8 (1965). S. 273 f. mit dortigem Verweis auf Samhūdīs wafāʾ al-wafā. Kairo, 1908. Band 1, S. 540
  13. a b c W. Montgomery Watt: Muhammad at Medina. Oxford University Press, 1962. S. 18
  14. Maxime Rodinson: Mohammed. C. J. Bucher, 1975. S. 170. Vgl. Gustav Weil: Das Leben Mohammed's nach Mohammed Ibn Ishâk bearbeitet von Abd el-Malik Ibn Hischâm. Aus dem Arabischen übersetzt von Dr. G. Weil. J. B. Metzler, 1864. Band 2, S. 5
  15. Siehe The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Brill, Leiden. Band 3, S. 271b (Ḥassān b. T̲h̲ābit)
  16. a b W. Montgomery Watt: Muhammad. Prophet and Statesman. Oxford University Press, 1961. S. 128
  17. Alfred Guillaume: The life of Muhammad: a translation of Isḥāq's Sīrat rasūl Allāh. Oxford University Press, 1955. S. 366, Fußnote 2
  18. Siehe die Belege in: Wim Raven, Jan Just Witkam: Concordance et Indices de la Tradition Musulmane. Brill, 1988. Band 8 (Indices), S. 232
  19. Englische Übersetzung der Überlieferung nach Buchari und nach Muslim. Vgl. Gustav Weil: Das Leben Mohammed's nach Mohammed Ibn Ishâk bearbeitet von Abd el-Malik Ibn Hischâm. Aus dem Arabischen übersetzt von Dr. G. Weil. J. B. Metzler, 1864. Band 2, S. 6 f.
  20. Alfred Guillaume: The life of Muhammad: a translation of Isḥāq's Sīrat rasūl Allāh. Oxford University Press, 1955. S. 368
  21. Hans Jansen: Mohammed. Eine Biographie. München 2008, S. 283
  22. Genaue Schilderung des Tathergangs zum Beispiel im Kitab al-Maghazi der Traditionssammlung Bucharis: Summarized Sahih Al Bukhari. Übersetzung von Muhammad Muhsin Khan. Dar-us-Salam, 1994. S. 762-764 (zweisprachige Ausgabe)
  23. Siehe zum Beispiel The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Brill, Leiden. Band 5, S. 177: "Muḥammad takes it for granted that the bloodvengeance of Arab paganism (…) is a divine ordinance with the limitation assumed to be obvious, that only the doer himself can be slain" sowie dortige Angaben zur lex talionis im islamischen Recht. Vgl. Theodor Mommsen (Hrsg.): Zum ältesten Strafrecht der Kulturvölker: Fragen zur Rechtsvergleichung. Duncker und Humblot, 1905. S. 91-93 sowie Reuben Levy: The Social Structure of Islam. Cambridge University Press, 1957. S. 275 zur Übernahme des vorislamischen Konzepts durch Mohammed
  24. W. Montgomery Watt: Muhammad at Medina. Oxford 1962. S. 211
  25. Zitiert nach Gustav Weil: Das Leben Mohammed's nach Mohammed Ibn Ishâk bearbeitet von Abd el-Malik Ibn Hischâm. Aus dem Arabischen übersetzt von Dr. G. Weil. J. B. Metzler, 1864. Band 2, S. 8
  26. Zitiert nach Rudi Paret: Mohammed und der Koran. Geschichte und Verkündung des arabischen Propheten. Kohlhammer, 2001. S. 156
  27. Rudi Paret: Mohammed und der Koran. Geschichte und Verkündung des arabischen Propheten. Kohlhammer, 2001. S. 155 f.
  28. Norman A. Stillman: The Jews of Arab Lands. A History and Source Book. Jewish Publication Society of America, 1979. S. 13
  29. Siehe W. Montgomery Watt: Muhammad. Prophet and Statesman. Oxford University Press, 1961. S. 129: "A man like Kaʿb ibn-al-Ashraf [sic] was a clear enemy of the Islamic community, and so there was no obligation to consider him in any way. (…) Because this was a normal way of acting one could carry out such a deed believing that one was serving God and meeting with His approval." Vgl. W. Montgomery Watt: Muhammad at Medina. Oxford University Press, 1962. S. 18
  30. Hannah Rahman: The Conflicts Between the Prophet and the Opposition in Madina. In: Der Islam 62 (1985). S. 281 f.
  31. Frants Buhl: Das Leben Muhammeds. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, 1961. S. 250 f.
  32. Tilman Nagel: Mohammed. Leben und Legende. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2008. S. 352
  33. Siehe Meir J. Kister: The Market of the Prophet. In: Journal of the Economic and Social History of the Orient 8 (1965). S. 272 und dort angegebene Quellen. Vgl. Uri Rubin: The Assassination of Kaʿb b. al-Ashraf. In: Oriens 32 (1990). S. 65
  34. Siehe J. Marsdon B. Jones: The Chronology of the "Mag̱ẖāzī" – A Textual Survey. In: Bulletin of the School of Oriental and African Studies 19 (1957). S. 248 sowie 262 f. und dortige Quellenangaben
  35. Kommentar al-Baġawīs zu 59:1
  36. Siehe Uri Rubin: The Assassination of Kaʿb b. al-Ashraf. In: Oriens 32 (1990). S. 66 und dortige Quellenangaben
  37. Uri Rubin: The Assassination of Kaʿb b. al-Ashraf. In: Oriens 32 (1990). S. 65 f.
  38. Uri Rubin: The Assassination of Kaʿb b. al-Ashraf. In: Oriens 32 (1990). S. 67 f.
  39. Kommentar ibn Kathirs zu 108:3.
  40. Siehe Rudi Paret: Der Koran. Kommentar und Konkordanz. Kohlhammer, 1971. S. 527 sowie Richard Bell: The Qur'an. Translated, with a critical re-arrangement of the Surahs. Edinburgh University Press, 1939. Band 2, S. 681, Anm. 2
  41. Siehe al-Qurṭubī: al-Ǧāmiʿ li-aḥkām al-Qurʾān. Band 22, S. 529 (Beirut 2006) (online); aṭ-Ṭabarī: Ǧāmiʿ al-bayān ʿan taʾwīl āy al-Qurʾān. Band 30, S. 328–330 (Kairo, o. J.) (online)
  42. Siehe hierzu Johannes J. G. Jansen: The Creed of Sadat's Assassins. The Contents of "The Forgotten Duty" analysed. In: Die Welt des Islams 25 (1985). S. 1-30 sowie Rudolph Peters: Jihad in Classical and Modern Islam. Markus Wiener Publishing Inc., 2005. S. 160-167
  43. Johannes J. G. Jansen:The Creed of Sadat's Assassins. The Contents of "The Forgotten Duty" analysed. In: Die Welt des Islams 25 (1985). S. 25 f.