Kai Strittmatter

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Kai Strittmatter (* 1965) ist ein deutscher Journalist und Buchautor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kai Strittmatter wuchs im Allgäu auf und studierte von 1984 bis 1992 Sinologie an der Universität München mit Studienaufenthalten in Xi’an (Volksrepublik China) und Taipeh (Taiwan). Er besuchte anschließend die Deutsche Journalistenschule in München. Für die Süddeutsche Zeitung war er ab 1997 acht Jahre lang Korrespondent in Peking. Von 2005 bis 2012 berichtete er für die SZ von Istanbul aus über die Türkei und Griechenland, von 2012 bis 2018 war er wieder deren Korrespondent in Peking.[1] Inzwischen ist er Skandinavien-Korrespondent für die Zeitung. Artikel von Strittmatter wurden auch für Presseurop.eu und eurotopics ausgewählt. Auf der Frankfurter Buchmesse 2019 wurde Kai Strittmatter mit dem getAbstract International Book Award 2019 für sein Buch "Die Neuerfindung der Diktatur" ausgezeichnet.[2] Strittmatter ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

2014 erhielt Strittmatter den Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie „Reportage/Essay/Analyse“ für seine Auslandsreportage „Wolfskind“. Darin erinnert er an die beklemmende Zeit der Kulturrevolution in China, in der Kinder ihre Eltern als nicht parteitreu denunzierten und damit in den Tod schickten.[3]

Buchveröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Meine Straße. In: Süddeutsche Zeitung. 29. Dezember 2012, S. V4 f.
  2. Pressemitteilung des Piper-Verlags vom 22. Oktober 2019
  3. Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis 2014 (Memento vom 1. November 2014 im Internet Archive)