Karl Faymonville

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Karl Faymonville (* 31. August 1875 in Aachen; † nach 1927) war ein deutscher Kunsthistoriker.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl Faymonville, Sohn des Fabrikanten Johannes Faymonville, besuchte das Gymnasium in Aachen. Er studierte Kunstgeschichte und Architektur an der Polytechnischen Schule zu Aachen (1894–96), der Universität Karlsruhe (1896–97) sowie der Technischen Hochschule und der Universität München (1897–98). Seit 1898 studierte er an der Universität Heidelberg, wo er 1899 promoviert wurde. Er wurde in Aachen Mitglied des Corps Marko-Guestphalia.[1] Ab dem Jahr 1906 war er für die Inventarisation der rheinischen Kunstdenkmäler tätig und veröffentlichte u. a. die Bände zu Aachen für Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Purpurfärberei der verschiedenen Kulturvölker des klassischen Altertums und der frühchristlichen Zeit. Beschreibung und Abbildung der verschiedenen Arten, scalae, des Purpurs, desgleichen von heute noch erhaltenen gemusterten Purpurgeweben im Abendlande. Dissertation, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 1900. (mit Lebenslauf) (archive.org)
  • Zur Kritik der Restauration des Aachener Münsters. Beschreibende Darstellung der ältesten Abbildungen seines Inneren. Aachener Verlags- und Druckerei-Gesellschaft, Aachen 1904. (MDZ München)
  • Der Dom zu Aachen und seine liturgische Ausstattung vom 9. bis zum 20. Jahrhundert. Kunstgeschichtliche Studie. Bruckmann, München 1909.
  • Die Kunstdenkmäler der Stadt Aachen. (= Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Band 10.)
    • Band 1: Das Münster zu Aachen. (= Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Band 10, 1.) Schwann, Düsseldorf 1916.
    • Band 2: Die Kirchen der Stadt Aachen mit Ausnahme des Münsters. (= Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Band 10, 2.) Schwann, Düsseldorf 1922.
    • (mit Joseph Laurent, Richard Pick, Max Schmid-Burgk) Band 3: Die profanen Denkmäler und die Sammlungen der Stadt Aachen. (= Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Band 10, 3.) Schwann, Düsseldorf 1924.
  • Die Kunstdenkmäler des Kreises Monschau. (= Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Band 11, 1.) Schwann, Düsseldorf 1927.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anschriftenliste des Weinheimer SC. Darmstadt 1928, S. 7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]