Kirchenreinbach

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Kirchenreinbach
Gemeinde Etzelwang
Koordinaten: 49° 32′ 36″ N, 11° 35′ 35″ O
Höhe: 434 m ü. NHN
Einwohner: 226 (5. Mai 2017) [1]
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 92268
Vorwahl: 09663
Der Etzelwanger Ortsteil Kirchenreinbach
Der Etzelwanger Ortsteil Kirchenreinbach
Kirchenreinbach von Süden her gesehen

Kirchenreinbach ist ein im östlichen Bereich der Hersbrucker Alb gelegenes bayerisches Kirchdorf.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft ist einer von 14 Ortsteilen der im westlichen Teil der Oberpfalz gelegenen Gemeinde Etzelwang.[2] Sie befindet sich etwa zwei Kilometer nordnordöstlich des Ortszentrums von Etzelwang und liegt auf einer Höhe von 434 m ü. NHN.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Königreich Bayern durchgeführten Verwaltungsreformen wurde Kirchenreinbach mit dem zweiten Gemeindeedikt im Jahr 1818 eine eigenständige Landgemeinde. Dieser wurde später noch die damalige Einöde Rupprechtstein angegliedert, die zunächst zur Landgemeinde Etzelwang gehört hatte und nach deren Auflösung zu einem Bestandteil der 1820/21 neu entstandenen Landgemeinde Schmidtstadt geworden war.[4][5] Im Zuge der in den 1970er Jahren durchgeführten kommunalen Gebietsreform in Bayern wurde die gesamte Gemeinde Kirchenreinbach im Jahr 1978 in die Gemeinde Neidstein eingegliedert,[6] die 1983 entsprechend dem größten Ortsteil in Gemeinde Etzelwang umbenannt wurde.[5] Im Jahr 2017 zählte Kirchenreinbach 226 Einwohner.[1]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anbindung an das öffentliche Straßennetz wird durch eine Gemeindeverbindungsstraße hergestellt, die etwa einen halben Kilometer westlich von Kirchenreinbach von der Kreisstraße AS 39 abzweigt und nach Durchlaufen des Ortes in nordöstliche Richtung nach Holnstein weiterverläuft, wo sie in die Staatsstraße St 2164 einmündet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ehemalige Schloss Kirchenreinbach

In Kirchenreinbach befinden sich vier Baudenkmäler, darunter ein im Kern wohl aus dem 14./15. Jahrhundert stammendes ehemaliges Schloss.

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Kirchenreinbach

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max Piendl: Herzogtum Sulzbach, Landrichteramt Sulzbach. In: Historischer Atlas von Bayern. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1957.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kirchenreinbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Einwohnerzahl von Kirchenreinbach, abgerufen am 26. März 2019
  2. Kirchenreinbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 26. März 2019.
  3. Geografische Lage von Kirchenreinbach im BayernAtlas, abgerufen am 26. März 2019
  4. Max Piendl: Herzogtum Sulzbach, Landrichteramt Sulzbach. S. 93.
  5. a b Politische Zusammensetzung der Landgemeinde Kirchenreinbach, abgerufen am 26. März 2019
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1. Seite 640