Klaus-Dieter Henkler

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Klaus-Dieter Henkler (rechts) im Gespräch mit dem Bürgermeister von Berlstedt Alfred Büchler (Mitte) bei den 3. Berlstedter Gesprächen am 29. Februar 1980

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Klaus-Dieter Henkler (2009)

Klaus-Dieter Henkler (* 19. Januar 1944 in Seebenau) ist ein deutscher Sänger, Schauspieler, Synchronsprecher, Komponist und Textautor. Henkler bildet zusammen mit Monika Hauff das populäre Berliner Gesangs- und Moderatorenduo Hauff und Henkler.

Henkler bekam bereits mit vier Jahren von seinen Eltern ein Akkordeon; später eine Gitarre und ein Klavier geschenkt. Er studierte am Konservatorium in Halle Komposition und Gesang.

Mit Monika Hauff gründete er 1968 das Gesangsduo Hauff und Henkler. Am Anfang des gleichen Jahres - vor der offiziellen Duo-Gründung - nahm er mit Monika Hauff „Tausend Fragen“ von Jürgen Heider und Harro Korth beim Berliner Rundfunk auf.[1] Das Repertoire besteht aus Schlager, Stimmungsliedern, Folklore und Country-Musik. So entstanden ca. 300 Titel in 22 Sprachen, darunter der meistgespielte DDR-Schlager Das war ein Meisterschuß. 20 Millionen Tonträger verkauften beide bis heute, 10 Millionen national und weitere 10 Millionen international.[2]

Zwischen 1968 und 1976 nahm er an verschiedenen Schlagerwettbewerben im In- und Ausland teil und belegte dort meist vordere Plätze. 1975 siegten Klaus-Dieter Henkler und Monika Hauff beim Grand Prix de la Chanson de Paris mit dem Titel Als ich dich heute wiedersah von Reinhard Lakomy und Fred Gertz. 1990 führte ihn die Teilnahme am German Heritage Festival nach New Jersey. Als Schauspieler trat er u.a. 1971 im Film Du und ich und Klein Paris neben Evelyn Opoczynski, Renate Geißler und Jaecki Schwarz auf.

Henkler wirkte in vielen Shows des DFF, wie zum Beispiel als Moderator vom Ein Kessel Buntes oder als Co-Moderator in Zwischen Frühstück und Gänsebraten, mit. Zu seiner eigenen Show zählte das Notenkarusell von 1968 bis 1972 und Ziehn zwei Musikanten von 1977 bis 1979. Als Schauspieler feierte er Premiere 1971 in der Filmkomödie Du und ich und Klein-Paris. Ab 1978 erfolgten Show-Auftritte Zum Blauen Bock, Musikladen, Kein schöner Land und in der ZDF-Hitparade.

Der Eiskunstläuferin Katarina Witt widmete er 1988 seinen Titel Katarina, der in der TV-Show Ein Kessel Buntes Premiere feierte.[3]

1994 erhielt er von Bundespräsident Richard von Weizsäcker die Hermann-Löns-Medaille.

Zusammen mit Monika Hauff feiert er 2013 und 2014 sein 45-jähriges Bühnenjubiläum als Duo. Live-Auftritte und TV-Sendungen sind zum Jubiläum geplant.[4]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nach Angaben des Deutschen Rundfunk Archivs Potsdam wurde das Lied am 8. Januar 1968 aufgenommen; 2010 digitalisiert
  2. http://www.agentur-dossantos.de/index.php/hauff-henkler
  3. Hommage an Katarina Witt 1988
  4. [1]