Klaus-Martin Bresgott

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Klaus-Martin Bresgott (* 24. Januar 1967 in Greifswald) ist ein deutscher Kunsthistoriker und Dirigent.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur am Kirchlichen Oberseminar in Potsdam-Hermannswerder[1] studierte Bresgott Germanistik und Kunstgeschichte, parallel Chorleitung. Er wirkte als Ensemblesänger und gründete 1992 das Berliner Ensemble Athesinus Consort Berlin, mit dem er mehrere CDs einspielte. Ab 1996 arbeitete er freiberuflich als Kulturmanager, Dramaturg und Dirigent. Seine Gesamtaufnahme der Geistlichen Chormusik op. 12 von Hugo Distler wurde 2008 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.[2] Für die Aufnahme von Johann Hermann Schein und Frank Schwemmer erhielt er 2019 den französischen Choc de Classica.[3] Er veröffentlicht kunstwissenschaftliche Schriften und gibt Chormusik heraus.

Bresgott arbeitet seit 2009 im Kulturbüro des Rates der EKD.[4] 2012 initiierte und kuratierte er das bundesweite 366-Tage-Konzert-Projekt 366+1 – Kirche klingt von Augsburg bis Zittau[5], 2018 war er Kurator der Ausstellung „Bei deinem Namen genannt. Maria und Nikolaus“.[6] Er sitzt im Kuratorium der Stiftung Bibel und Kultur.[7]

Bresgott ist verheiratet und hat fünf Kinder.[8]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kulturbüro - Kulturbüro der EKD. Abgerufen am 16. November 2020.
  2. Bestenliste 3-2008 schallplattenkritik.de, abgerufen am 26. August 2018.
  3. Choc de Classica. Carus-Verlag, abgerufen am 16. November 2020.
  4. Mitarbeiter des Kulturbüros ekd.de, abgerufen am 26. August 2018.
  5. Kontakt | 366+1 KIRCHE KLINGT 2012 In: ekd-366plus1.de, abgerufen am 12. April 2019.
  6. Anne Françoise Weber: „Es ist wichtig, mit seinem Namen eins zu sein“. In: Deutschlandfunk Kultur. 4. Februar 2018, abgerufen am 13. Dezember 2020.
  7. Über uns. bibel-und-kultur.de, abgerufen am 26. August 2018.
  8. Neu im Kuratorium der Stiftung. bibel-und-kultur.de, abgerufen am 26. August 2018.