KMPFSPRT

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KMPFSPRT
Kmpfsprt auf dem Ackerfestival 2013
Kmpfsprt auf dem Ackerfestival 2013
Allgemeine Informationen
Herkunft Köln, Deutschland
Genre(s) Punk
Gründung 2010
Website kmpfsprt.tumblr.com
Aktuelle Besetzung
Richard Meyer
Gitarre, Gesang
David Schumann
Dennis Müller (geb. Meyer)
Daniel Plotzki (seit 2017)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Max Schreiber (bis 2015)
Schlagzeug
Nico van Hamme (2015–2017)

KMPFSPRT ist eine deutsche Punkband aus Köln, die beim Label People Like You Records unter Vertrag steht.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kmpfsprt wurde 2010 unter dem Namen Lyon Estates gegründet. Da der Name aber schon vergeben war, entschied man sich für den Namen Kampfsport. Da dies zu martialisch klang, änderte die Band den Namen, indem sie die Vokale weg ließ, wie es heute in der Hipster-Sprache üblich ist. Die einzelnen Mitglieder waren vorher bei Fire in the Attic und Days in Grief und sattelten nun auf deutsche Texte um. Über Redfield Records erschien 2012 die EP Das ist doch kein Name für ’ne Band, die sechs Lieder umfasste und sowohl auf Schallplatte als auch als Digipak erschien.[1]

Nach der EP folgte 2012 eine lange, ausgedehnte Tour. Unter anderem spielte die Band zusammen mit den Kassierern auf der Ringrocker Warm Up Party. 2014 wurde das Debütalbum Jugend mutiert über Uncle M veröffentlicht.[2] Anschließend tourte die Band mit der US-amerikanischen Punkband A Wilhelm Scream.

Anfang 2015 gab die Band den Ausstieg des Schlagzeugers Max Schreiber aus beruflichen und familiären Gründen bekannt.[3] 2016 erschien auf People Like You Records mit Intervention das zweite Album der Band, das Platz 76 der deutschen Albencharts erreichte. Ab Mai 2017 besetzt Daniel Plotzki, der bereits bei Fire in the Attic gespielt hat, die Position am Schlagzeug.[4][5]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kmpfsprt spielen harten Punkrock mit deutschen Texten. Diese behandeln vor allem szenerelevante Themen. Mit dem Stück Musikdienstverweigerer positioniert sich die Band gegen den heutigen Deutschrock und insbesondere nationalistische Themen, wie beispielsweise bei der Band Frei.Wild. Viele Texte behandeln das Älterwerden in der Punkszene. Verglichen wird die Band gerne mit Turbostaat, was die Mitglieder selber aber nicht ganz nachvollziehen können, da sie sich eher im Post-Punk verorten und als Einflüsse Title Fight und I Am the Avalanche angeben.[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[6]
Intervention
  DE 76 06.05.2016 (1 Wo.)
Gaijin
  DE 86 06.04.2018 (1 Wo.)
  • 2012: Das ist doch kein Name für ’ne Band (MCD/12", Redfield Records)
  • 2014: Jugend mutiert (CD/LP, Uncle M)
  • 2015: Boysetsfire/KMPFSPRT Split (10", Uncle M)
  • 2016: Intervention (CD/LP, People Like You Records)
  • 2018: Gaijin (CD/LP, People Like You Records)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: KMPFSPRT – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bianca Hartmann: KMPFSPRT: Walter Schreifels widerspricht man nicht. In: Ox-Fanzine. Nr. 103 (August/September), 2012 (ox-fanzine.de).
  2. a b Frank Weiffen: KMPFSPRT: Mutierte 30-Somethings. In: Ox-Fanzine. Nr. 112 (Januar/Februar), 2014.
  3. Mitteilung der Band zum Ausstieg von Max Schreiber. (tumblr.com).
  4. Mitteilung der Band zum Ausstieg von Nico van Hamme. (instagram.com).
  5. Mitteilung der Band zum Einstieg von Daniel Plotzki. (instagram.com).
  6. Chartquellen: Deutschland