Kochfeld

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Gusseisen-Elektrokochstelle mit zwei Kochplatten
Gusseisen-Gaskochfeld
Glaskeramik-Elektrokochfeld
Ceran-Induktionskochfeld
Elektrokochfeld mit offenen Heizwendeln

Ein Kochfeld ist eine wärmeerzeugende Zone zum Erhitzen von Speisen oder Flüssigkeiten in Töpfen und Pfannen. Elektrische Kochfelder sind oft in Kochplatten unterteilt.

Ein Kochfeld ist üblicherweise der oberste Teil eines Herdes, der als zweite Komponente ein Backrohr umfasst. Wenn die beiden Funktionen eines Herdes auf zwei getrennte Einbaugeräte aufgeteilt werden, spricht man von Kochstelle und Backofen, obwohl es sich technisch um dieselben Geräte handelt. Der Backofen ist dann meist in einen Oberschrank oberhalb der Küchenplatte eingebaut. Dies ist insbesondere bei größeren Einbauküchen der Fall. [1] Dem Vorteil der besseren Ergonomie steht der Nachteil gegenüber, dass zwei getrennte elektrische Anschlüsse, u.U. an gegenüberliegenden Wänden, hergestellt werden müssen.

Glaskeramik-Kochfelder (auch Ceran-Kochfelder) haben eine durchgehende Oberfläche, auf der mehrere (meist vier) Kochzonen markiert sind. Sie unterscheiden sich in der Regel in Größe und Heizleistung, damit verschiedene Topfgrößen ohne großen Energieverlust erwärmt werden können. Oft haben solche Kochfelder auch eine Funktion zum bloßen Warmhalten fertiggekochter Speisen.

Die Erwärmung der Kochzonen erfolgt in älteren oder einfachen Modellen über offene Heizwendeln oder Scheiben aus Gusseisen mit innenliegenden Heizelementen. Gasbeheizte Kochfelder sind meist in Edelstahl mit gusseisernen Topfträgern ausgeführt, Gaskochfelder mit einer Glaskeramik-Oberfläche sind selten. Die modernsten Kochfelder erzeugen Wärme durch Induktion, die das Kochfeld nur schwach erwärmt und die größte Hitze im Topf mit dem Kochgut erzeugt. Außerdem ist die Wärmemenge so flink regelbar wie bei Gaskochfeldern und der Stromverbrauch geringer als bei Elektrokochfeldern.

Elektrokochfelder haben in der Mitte häufig eine Vertiefung, damit sich das Zentrum der Kochzone durch die hitzebedingten Ausdehnung beim Kochen nicht über den Rand anhebt. Dies hätte ein Wackeln des aufgestellten Topfes und damit eine schlechtere Wärmeübertragung zur Folge. Elektrische Kochfelder werden üblicherweise mit einer Siebentaktschaltung (Stufenschalter) oder mit einem Energieregler (Thermoschalter) betrieben.

Die Art der Wärmeerzeugung im Überblick:

  • Elektrokochfeld – die Wärme wird innerhalb des Kochfeldes mit elektrischen Heizelementen erzeugt.
  • Gaskochfeld – das Kochfeld erhitzt die Töpfe mittels einer offenen Gasflamme.
  • Induktionskochfeld – das Kochfeld erzeugt ein magnetisches Wechselfeld. Das Wechselfeld induziert einen Strom im Boden der Töpfe, der als Kurzschluss wirkt. Durch den elektrischen Widerstand des Topfbodens wird der induzierte Strom in Wärme umgewandelt.
  • Halogenkochzone

Art des Materials im Überblick:

  • Gusseisen
  • Glaskeramik

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Geschichte der Küchen (HTML) Abgerufen am 26. September 2013.