Kojatín

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Kojatín
Wappen von ????
Kojatín (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Kraj Vysočina
Bezirk: Třebíč
Fläche: 448 ha
Geographische Lage: 49° 14′ N, 16° 1′ OKoordinaten: 49° 14′ 29″ N, 16° 1′ 6″ O
Höhe: 470 m n.m.
Einwohner: 80 (1. Jan. 2017)[1]
Postleitzahl: 675 03
Kfz-Kennzeichen: J
Verkehr
Straße: Budišov - Vladislav
Bahnanschluss: Studenec–Křižanov
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Miroslav Ujčík (Stand: 2008)
Adresse: Kojatín 6
675 03 Budišov u Třebíče
Gemeindenummer: 510645
Website: www.horacko.cz/kojatin

Kojatín (deutsch Kojatin, älter auch Kogetin)[2] ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt zehn Kilometer östlich von Třebíč und gehört zum Okres Třebíč.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kojatín befindet sich in der Talmulde des Baches Vesník im Krischanauer Bergland (Křižanovská vrchovina) im Süden der Böhmisch-Mährischen Höhe. Im Dorf liegen die Teiche Kojatínský rybník und Mrhovec. Östlich verläuft die Bahnstrecke von Náměšť nad Oslavou nach Velké Meziříčí, die Bahnstation Kojatín liegt einen Kilometer außerhalb des Ortes. Südlich des Dorfes erhebt sich die Kuppe Na krochotech (491 m).

Nachbarorte sind Doubrava, Spálený Dvůr und Budišov im Norden, Holeje im Nordosten, Pyšel im Osten, Pozďatín im Südosten, Smrk im Süden, Hostákov und Opatský Mlýn im Südwesten, Valdíkov im Westen sowie Nárameč im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste schriftliche Erwähnung von Kojytín erfolgte im Jahre 1104 in der Gründungsurkunde des Klosters Třebíč. Im Jahre 1545 brannte der Ort vollständig ab und blieb unbesiedelt. Als Vratislav von Pernstein 1556 das Gut Třebíč in der Landtafel einschreiben ließ, gehörten die Fluren des wüsten Dorfes Kojatín dazu. Die Wiederbesiedlung begann im Jahre 1712.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Kojatín ab 1850 einen Ortsteil der Gemeinde Pozďatín im Bezirk Třebíč. Im Jahre 1964 wurde das Dorf nach Smrk umgemeindet. Seit 1990 bildet Kojatín erstmals in seiner Geschichte eine eigene politische Gemeinde.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Gemeinde Kojatín sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Kojatín gehört die Einschicht Spálený Dvůr (Spalena-Hof).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kapelle der Jungfrau Maria, erbaut 1879

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kojatín – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2017 (PDF; 371 KiB)
  2. L. Hosák, R. Šrámek, Místní jména na Moravě a ve Slezsku I, Academia, Praha 1970, II, Academia, Praha 1980.