Koller (Uniform)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Koller von Gustav II. Adolf (Schweden) (Dirschau, 6 August 1627).

Koller (vom frz. collier), regional auch Goller genannt, so viel wie Halskragen; im 16. und 17. Jahrhundert ein Kleidungsstück insbesondere aus Leder, welches außer dem Hals auch den Oberleib bedeckte.

In Preußen ein besonderer Uniformrock insbesondere der Kürassiere aus weißem Kirsey, ähnlich dem Waffenrock. Der Koller hatte einen gleichfarbigen Kragen und Schulterklappen, je nach Regiment mit verschiedenfarbigen Ärmelaufschlägen, Borten, Vorstößen und Kragenpatten. Daneben wurde auch der Waffenrock getragen. Der Koller zu Paraden, zum „großen Dienstanzug“ usw.

Die Regimenter Nr. 1 bis 6 der preußischen Jäger zu Pferde trugen einen Koller aus graugrünem Tuch mit hellgrünen Schulterklappen und Aufschlägen, daneben den Waffenrock.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon. Band 1, fünfte Auflage, Leipzig 1911, S. 988.