Kosów Lacki

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Kosów Lacki
Wappen von Kosów Lacki
Kosów Lacki (Polen)
Kosów Lacki
Kosów Lacki
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Masowien
Powiat: Sokołów Podlaski
Fläche: 11,57 km²
Geographische Lage: 52° 36′ N, 22° 9′ OKoordinaten: 52° 35′ 45″ N, 22° 8′ 50″ O
Einwohner: 2089
(30. Jun. 2019)[1]
Postleitzahl: 08-330
Kfz-Kennzeichen: WsK
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW 677 Ostrów MazowieckaSokołów Podlaski
Nächster int. Flughafen: Warschau
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Gminagliederung: 29 Schulzenämter
31 Ortschaften
Fläche: 200,17 km²
Einwohner: 5970
(30. Jun. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 30 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1429053
Verwaltung (Stand: 2008)
Bürgermeister: Andrzej Krasnodębski
Adresse: ul. Kolejowa 2
08-330 Kosów Lacki
Webpräsenz: www.kosowlacki.pl



Kosów Lacki ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Masowien. Sie gehört zum Powiat Sokołowski und ist Sitz einer Stadt- und Landgemeinde.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kosów Lacki liegt im Nordosten der Woiwodschaft Masowien, etwa 90 Kilometer nordöstlich der Landeshauptstadt Warschau.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Kossowo stammt aus dem Jahr 1202. Die erste Kirche entstand möglicherweise bereits um 1300,[2] andere Quellen nennen das Jahr 1425.[3] 1723 wurde der Ort erstmals als Stadt urkundlich. Am 18. März 1778 verlieh König Stanislaus II. August Poniatowski dem Ort das Recht zwei wöchentliche Märkte sowie vier Jahrmärkte pro Jahr abzuhalten. Während der Teilungen Polens wurde Kosów Lacki Teil Kongresspolens. Nach dem Januaraufstand führte der russische Zar eine Änderung der Verwaltungsstrukturen in Kongresspolen durch und dabei verlor der Ort 1869 sein Stadtrecht. 1887 erfolgte der Anschluss des Ortes an das Schienennetz Siedlce nach Małkinia. Im September 1939 wurde der Ort von der deutschen Wehrmacht besetzt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Ort Teil Polens. Zum 1. Januar 2000 erhielt Kosów Lacki wieder Stadtrecht verliehen.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name des Ortes wird auf das Wort kos zurückgeführt was Amsel bedeutet. Der Zusatz Lacki wurde später zur Unterscheidung zu einem anderen Kosów eingeführt.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgend die graphische Darstellung der Einwohnerentwicklung.[4]

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt- und Landgemeinde gehören folgende 29 Ortschaften: Albinów, Bojary, Buczyn Szlachecki, Chruszczewka Szlachecka, Chruszczewka Włościańska, Dębe, Dybów, Grzymały, Guty, Henrysin, Jakubiki, Kosów Ruski, Krupy, Kutyski, Łomna, Nowa Maliszewa, Nowa Wieś Kosowska, Nowy Buczyn, Rytele Święckie, Sągole, Stara Maliszewa, Telaki-Tosie, Trzciniec Duży, Trzciniec Mały, Wólka Dolna, Wólka Okrąglik, Wyszomierz und Żochy.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche zur Heiligen Jungfrau Maria (kościół parafialny Narodzenia Najświętsza Maryja Panna) von 1907.

Die Synagoge aus dem Jahr 1913.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Kosów Lacki führt in Nord-Süd-Richtung die Woiwodschaftsstraße 677 (droga wojewódzka 677). Im Süden endet sie nach etwa 20 Kilometern in Sokołów Podlaski. Im Norden kreuzt die 677 nach etwa 30 Kilometern in Ostrów Mazowiecka die Europastraße 67. Die Woiwodschaftsstraße 695 beginnt in Kosów Lacki und endet bereits nach sieben Kilometern in östlicher Richtung mit der Einmündung in die Landesstraße 63.

Es gibt eine Gleisverbindung nach Ostrołęka und Siedlce. Auf dieser verkehren aber keine regulären Personenzüge mehr.

Der nächste internationale Flughafen ist der Frédéric-Chopin-Flughafen Warschau etwa 100 Kilometer südwestlich.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2019. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 0,99 MiB), abgerufen am 24. Dezember 2019.
  2. a b Website der Stadt, Historia Kosowa Lackiego, abgerufen am 14. Dez. 2008 Webcite (Memento vom 14. Dezember 2008 auf WebCite)
  3. mapa.szukacz, Kosów Lacki – Informacje dodatkowe, abgerufen am 13. Dez. 2008
  4. für 1904, 1921 und 1939: Website der Stadt, Historia Kosowa Lackiego (Memento des Originals vom 14. Dezember 2008 auf WebCite)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kosowlacki.pl
    Für 30. Juni 2008: Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ – STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 30. Juni 2008