Kostenauflösung

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Unter Kostenauflösung wird in der Kostenrechnung die Spaltung der Kostenfunktion in fixe und variable Kosten verstanden. Damit ist die Kostenauflösung eine Voraussetzung für eine entscheidungsorientierte Kostenrechnung.

Verfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Kostenauflösung kommen im Wesentlichen drei Verfahren zur Anwendung:

  • Die Statistische Kostenauflösung: Dieses Verfahren wird in der Praxis nur noch selten angewandt; daher ist es von nachrangiger Bedeutung. Die grafische Darstellung steht hier im Vordergrund.
  • Die Mathematische Kostenauflösung: Diese entspricht dem linearen Verlauf der Kostenfunktion.

Kritik: Die mathematische Kostenauflösungsmethode kann zu widersprüchlichen Ergebnissen führen, des Weiteren ist sie vergangenheitsbezogen. Bei diesem Verfahren wirken außerdem alle Kosteneinflussgrößen, nicht nur die Beschäftigung. Beispiel:

K = K(f) + k(v) * M
K(v) = (2050 - 2000) / (210 - 200) = 5
K = K(f) + (5 * M)
2000 = K(f) + (5*200)
K(f) = 1000
→ K(M) = 1000 + 5*M
  • Die Planmäßige (auch: buchtechnische) Kostenauflösung berücksichtigt zusätzlich zu den Vergangenheitswerten technische Zusammenhänge, die aus kostentheoretisch untermauerten Verbrauchsfunktionen Plankosten ableiten und damit Vorgabecharakter haben. Auf diese Weise wird bestimmt, ob (oder zu welchem Anteil) die Kosten variabel sind. Dieses Verfahren ist umfassend und zukunftsorientiert sowie aufwändiger.

Früher wurde auch die mathematische Kostenauflösung eingesetzt; diese ist aber mittlerweile nur noch von nachrangiger Bedeutung.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]