Kotla

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Kotla
Wappen von Kotla (Kuttlau)
Kotla (Polen)
Kotla
Kotla
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Głogów
Geographische Lage: 51° 45′ N, 16° 2′ OKoordinaten: 51° 44′ 45″ N, 16° 2′ 5″ O
Einwohner: 1400 (2006)
Postleitzahl: 67-240
Telefonvorwahl: (+48) 76
Kfz-Kennzeichen: DGL
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Breslau
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 12 Schulzenämter
Fläche: 127,75 km²
Einwohner: 4464
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 35 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0203042
Verwaltung
Gemeindevorsteher: Halina Fendorf
Adresse: Głogowska 93
67-240 Kotla
Webpräsenz: www.kotla.pl



Kotla (deutsch Kuttlau) ist ein Dorf im Powiat Głogowski (Kreis Glogau) der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft liegt in Niederschlesien, etwa zehn Kilometer nördlich der Stadt Głogów (Glogau) und zwanzig Kilometer südwestlich der Stadt Wschowa (Fraustadt).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kuttlau südwestlich der Stadt Posen und nördlich der Stadt Glogau auf einer Landkarte der Provinz Posen von 1905 (gelb markierte Flächen kennzeichnen Gebiete mit seinerzeit mehrheitlich polnischsprachiger Bevölkerung).
Rittergut Kuttlau um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Der Marktflecken Kuttlau gehörte 1945 zum Kreis Glogau im Regierungsbezirk Liegnitz der Provinz Niederschlesien des Deutschen Reichs.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs besetzte im Frühjahr 1945 die Rote Armee die Region. Nach Kriegsende wurde Kuttlau unter polnische Verwaltung gestellt. Die deutsche Ortschaft wurde in Kotla umbenannt. In der Folgezeit wurden die Bewohner von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde vertrieben und durch Polen ersetzt.

Einwohnerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1825: 1.118, davon 372 Katholiken[2]
  • 1846: 1.490, davon 994 Evangelische[3]
  • 1933: 1.484[4]
  • 1939: 1.448[4]

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landgemeinde Kotla hat 12 Ortsteile (deutsche Namen bis 1945)[5][6] mit einem Schulzenamt:

  • Ceber (Ziebern Vorwerk)
  • Chociemyśl (Kotzemeuschel, 1937–1945 Dammfeld)
  • Grochowice (Grochwitz, 1937–1945 Heidegrund)
  • Głogówko (Glogischdorf)
  • Kotla (Kuttlau)
  • Kozie Doły (Kosiadel)
  • Krzekotówek (Klein Vorwerk)
  • Kulów (Höckricht)
  • Moszowice (Moßwitz, 1937–1945 Brückenfeld)
  • Skidniów (Skeyden)
  • Sobczyce (Tschopitz, 1936–1945 Klettental)
  • Zabiele (Sabel)

Weitere Ortschaften der Gemeinde sind:

Bogomice (Biegnitz), Dorzecze (Bauschhof Vorwerk), Krążkówko (Neukranz), Leśna Dolina (Stadtforst/ Försterei), Pękoszów (Vorwerk Mathildau), Skidniówek (Gut Skeyden), Skórzyn (Schuhmacherhof) und Zakrzów (Sakrau).

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Kotla lag an der Bahnstrecke Grodziec Mały–Kolsko, ebenso wie die Bahnhöfe Bogomice und Chociemyśl. Der Bahnhof Głogówko liegt an einem nur noch im Güterverkehr betriebenen Abschnitt der Bahnstrecke Łódź–Forst (Lausitz).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Georg Knie: Alphabetisch-Statistisch-Topographische Uebersicht aller Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien. Breslau 1830, S. 396.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. Knie (1830), S. 396.
  3. Friedrich Gottlob Eduard Anders: Statistik der evangelischen Kirche in Schlesien. Glogau 1848, S. 357.
  4. a b http://www.geschichte-on-demand.de/glogau.html
  5. Das Genealogische Orts-Verzeichnis
  6. [1]