Kottan ermittelt: Rien ne va plus

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Filmdaten
OriginaltitelKottan ermittelt: Rien ne va plus
ProduktionslandÖsterreich
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2010
Länge114 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
JMK 12[1]
Stab
RegiePeter Patzak
DrehbuchJan Zenker
ProduktionSatel Film GmbH
MusikErik Reiss
KameraAndreas Köfer
SchnittMichou Hutter
Besetzung

Kottan ermittelt: Rien ne va plus ist ein österreichischer Spielfilm aus dem Jahr 2010, der auf der Fernsehserie Kottan ermittelt basiert.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Polizeipräsident Pilch bittet Major Kottan, der 27 Jahre lang suspendiert war, wieder in den aktiven Dienst zurückzukehren. Anlass ist eine Mordserie, bei der die Gewinner eines Pyramidenspiels zu Opfern werden. Sie haben an einem Folgespiel namens „Rien ne va plus“ teilgenommen, bei dem nur ein einziger Teilnehmer überleben soll. Widerwillig folgt Kottan Pilchs Wunsch. Zur gleichen Zeit tobt innerhalb der Wiener Polizei ein Machtkampf zwischen Pilch und Generalmajor Hofbauer, der Pilch um seinen Posten bringen will.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Peter Patzaks Krimi-Satire ‚Kottan ermittelt – Rien ne va plus‘ ist ein Anachronismus der uncharmanten Art. Die Überführung der Kultserie in die Jetztzeit misslingt gründlich. Für Nostalgiker fällt noch der eine oder andere Krumen ab, aber einen triftigen Grund, warum die Geschichte nun nach 27 Jahren unbedingt fortgeschrieben werden musste, bleibt der Film bis zum Ende schuldig.“

„Hier wurde überdeutlich ein Film für alteingesessene Fans gemacht. Alle anderen stehen mit einem großen Fragezeichen davor und Rätselraten über das Dargebotene. Als eigenständiger Film, der auch den Kinogänger erreicht, der sich eher versehentlich in diese Vorstellung verirrte, kann Kottan ermittelt: Rien ne va plus sicherlich nicht punkten. Wäre es ein TV-Film, den man sich auf dem heimischen Sofa gibt, würde man vermutlich nach spätestens 20 Minuten umschalten. Und ins Kino geht außer dem Liebhaber des Originals hierfür sicherlich auch keiner.“

– moviemaze.de[3]

„Die Insider-Jokes eignen sich höchstens für Kottan-Veteranen. Gerade das Selbstbezügliche verärgert den Zuschauer weit über die Grenze der Langeweile hinaus. Welt und Wirklichkeit bleiben ausgespart, nichts wurde weitergedacht. Das Kottan-Revival ist eben nicht, wie zu befürchten war, ein matter Aufguss, eher ein ungenießbares Konzentrat, als hätte man einen Maggiwürfel in den Mund genommen.“

– Ulrich Weinzierl, welt.de[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Diagonale-Schauspielpreis für einen bemerkenswerten Auftritt eines österreichischen Schauspielers (Johannes Krisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alterskennzeichnung für Kottan ermittelt: Rien ne va plus. Jugendmedien­kommission.
  2. Die filmstarts-Kritik zu Kottan ermittelt - Rien ne va plus. In: filmstarts.de. Abgerufen am 4. Mai 2013.
  3. Kottan ermittelt: Rien ne va plus auf moviemaze.de (Memento vom 1. Juli 2013 im Webarchiv archive.is)
  4. Die seltsame Wiederbelebung des Major Kottan. In: welt.de. Abgerufen am 30. Januar 2017.