Krautschädl

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Krautschädl
Krautschädl (2015)
Krautschädl (2015)
Allgemeine Informationen
Herkunft Wels (Österreich)
Genre(s) Funk Rock, Alternative Rock
Gründung 2003
Website krautschaedl.at
Gründungsmitglieder
Gesang, Gitarre
Philipp „Mölgie“ Sikora
Bass
Stefan „Sonti“ Sonntagbauer
Schlagzeug
Lukas „Plescha“ Plescher
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Philipp „Mölgie“ Sikora
Bass
Stefan „Sonti“ Sonntagbauer
Schlagzeug
Christoph „Fizl“ Stadler

Krautschädl ist eine österreichische Rockband aus Wels. Die Gruppe spielt Alternative Rock mit starken Einflüssen von Funk, Ska und Metal, während der Text im oberösterreichischen Dialekt vorgetragen wird.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Frühjahr 2004 begann die Band, Konzerte zu geben. Ein Jahr später wurde eine Demo-CD aufgenommen. Später nahmen Krautschädl ein Album auf, das im Herbst 2005 nach Vertragsabschluss mit dem Majorlabel Sony BMG noch einmal neu eingespielt wurde. Weiters wurde ein Video zum Song Zeit zum Denga gedreht, das auch auf gotv zu sehen war. Das Album erschien unter dem Namen Krautschädl im März 2006. Im Mai 2007, erschien der Nachfolger Im Kraut, der in Österreich kurzzeitig kommerziell erfolgreich war. Zum Album Im Kraut wurden zwei Videos gedreht, eines zu An Woiza, das andere zu S’Bäckerschupferl. Die beiden Videos wurden von den SunProjectStudios in Pettenbach gedreht. Die Tour Schupf die Schädla führte Krautschädl 2008 durch Österreich und Deutschland.

Im Februar 2012 nahm die Band mit Einsturzgefohr bei Österreich rockt den Song Contest von Ö3 teil. Im Mai 2012 erhielten Krautschädl den Amadeus Austrian Music Award 2012 in der Kategorie "Hard & Heavy". 2015 erschien das Album Immer mit da Ruhe.

Mit ihrem offenen Brief an den Sänger Andreas Gabalier nahm die Band 2018 politisch sehr kritisch Stellung zu Themen wie Heimat, Nationalismus und Erziehung.[1] Gabalier nahm dazu einige Monate später in einem Interview indirekt Stellung als er an die Medien appellierte: "Gebt nicht jedem Krautschädl, den vorher keiner gekannt hat, eine Plattform, nur weil er den bösen, bösen Gabalier nicht mag."[2]

2019 sind sie auf Abschiedstour, am 31. August sollen sie ihr letztes Konzert spielen.[3][4] Im Rahmen der Amadeus-Verleihung 2019 wurden sie in der Kategorie Hard & Heavy ausgezeichnet.[5]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[6]
Krautschädl
  AT 67 14.04.2006 (1 Wo.)
Im Kraut
  AT 22 01.06.2007 (1 Wo.)
GemmaGemma
  AT 16 04.03.2011 (3 Wo.)
Immer mit da Ruhe
  AT 8 09.10.2015 (2 Wo.)
This Is Kraut
  AT 11 22.03.2019 (4 Wo.)
Singles
Einsturzgefohr
  AT 45 09.03.2012 (1 Wo.)
Feiah fonga
  AT 30 13.11.2015 (18 Wo.)

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: Demo-CD (Eigenproduktion)
  • 2006: Krautschädl (Sony BMG)
  • 2007: Im Kraut (Sony BMG)
  • 2011: GemmaGemma (FM Music/Hoanzl)
  • 2015: Immer mit da Ruhe (DB Music)
  • 2019: This Is Kraut

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rockmagazine: Krautschädel gegen Andreas Gabalier – der offene Brief… . Artikel vom 12. Juni 2018, abgerufen am 27. Juli 2018.
  2. Gabalier: „Solchen Kasperln keine Plattform geben“. In: Kronen Zeitung. Abgerufen am 2. Februar 2019.
  3. Je trauriger der Anlass, desto lässiger das Konzert. Artikel vom 1. April 2019, abgerufen am 6. April 2019.
  4. Krautschädl gibt Abschieds-Konzert. Artikel vom 6. April 2019, abgerufen am 6. April 2019.
  5. diepresse.com: Amadeus-Musikpreis: Würstel, Windmühlen und viel Vielfalt. Artikel vom 25. April 2019, abgerufen am 26. April 2019.
  6. Chartdiskografie Österreich

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Krautschädl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien