Kreuzkantor

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Als Kreuzkantor werden die Kantoren der Kreuzkirche in Dresden bezeichnet. Sie sind Angestellte der Stadt Dresden in einem besonderen vertraglichen Verhältnis und leiten den Dresdner Kreuzchor.

Seit der Reformation gab es insgesamt 27 Kreuzkantoren, zu denen Persönlichkeiten wie Gottfried August Homilius (1755–1785), Ernst Julius Otto (1828–1875), Friedrich Oskar Wermann (1876–1906), Otto Richter (1906–1930) und Rudolf Mauersberger (1930–1971) gehören (in Klammern jeweils die Dienstzeit).

Erster Kreuzkantor nach Einführung der Reformation war Sebaldus Baumann (1540–1553), derzeit ist Roderich Kreile der 28. Kreuzkantor (seit 1997; erster Kreuzkantor ohne sächsische Herkunft). Sein Vertrag endet im Sommer 2022, die Nachfolgersuche läuft.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.sonntag-sachsen.de/dresden-sucht-neuen-kreuzkantor, abgerufen am 25. April 2021