Kreuzkantor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Als Kreuzkantor werden die Kantoren der Kreuzkirche in Dresden bezeichnet. Sie sind Angestellte der Stadt Dresden in einem besonderen vertraglichen Verhältnis und leiten den Dresdner Kreuzchor.

Seit der Reformation gab es insgesamt 27 Kreuzkantoren, zu denen solche Persönlichkeiten wie Gottfried August Homilius (1755–1785), Ernst Julius Otto (1828–1875), Otto Richter (1906–1930) und Rudolf Mauersberger (1930–1971) gehörten (in Klammern jeweils die Dienstzeit).

Der erste Kreuzkantor nach Einführung der Reformation war Sebaldus Baumann (1540–1553), derzeit ist als 28. Kreuzkantor Roderich Kreile (seit 1997) tätig. Er ist gleichzeitig der erste Kreuzkantor, der nicht aus Sachsen stammt.

Matthias Jung, der das Amt von 1994 bis 1996 kommissarisch ausübte, gilt laut Zählung des Kreuzchors nicht als (vollwertiger) Kreuzkantor.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]