Kris Bowers

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Kris Bowers (* 5. April 1989 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Jazzpianist, Keyboarder und Komponist.

Seine beiden Eltern waren beim Fernsehen und führten ihn früh an das Klavierspiel heran. Er studierte an der Los Angeles County High School for the Arts (mit Unterricht unter anderem durch Mulgrew Miller, Donald Vega) und an der Colburn School of Performing Arts mit dem Abschluss 2006. Danach studierte er an der Juilliard School in New York mit Bachelor- und Masterabschlüssen in Jazz. Außerdem war er schon früh stark von Filmmusik beeinflusst.

2011 gewann er den Thelonious-Monk-Wettbewerb im Bereich Klavier (während er noch an der Juilliard studierte). Daraus resultierte ein Plattenvertrag bei Concord Jazz mit seinem Debütalbum Heroes + Misfits 2014. Im selben Jahr trat er in Japan auf, auf dem Jazzfestival Vitoria-Gasteiz und dem London Jazz Festival. 2016 wurde er mit anderen Jazzmusikern von Barack Obama ins Weiße Haus zu einem Konzert eingeladen. 2017 war er als Keyboarder der „Rising Star“ im Kritikerpoll des Down Beat.

Er komponiert auch Filmmusik, so für Green Book – Eine besondere Freundschaft und Dear White People (Netflix-Fernsehserie). Er arbeitet mit gastronomischen Projekten, Tanzprojekten und Digitalkünstlern zusammen.

Als Vorbilder nannte er Oscar Peterson, Wynton Kelly („for his comping and incredible feel“), Duke Ellington (als Komponist), Ahmad Jamal und Count Basie.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ken Micallef, Kris Bowers – Cinematic Listening, Down Beat, April 2014, S. 24.