Kuenburg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Kuenburg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen derer von Kuenburg

Die Kuenburger, auch Khünburg, Khuenburg, Küenburg, Khuenburg, ursprünglich Kienburg, sind ein altes kärntnerisch-steirisch-salzburgisches Adelsgeschlecht, das aus Ministerialen der Grafen von Ortenburg hervorgegangen war und sich zuerst nach dem Ort Deinsdorf im unteren Gurktal bezeichnete. Seit 1388 aber benannte sich das Geschlecht nach seiner Feste nordwestlich des Pressegger Sees, heute Ruine Khünburg. Seine Blütezeit hatte das Geschlecht im Zeitraum vom 16. bis in das 18. Jahrhundert, als es 10 verschiedene Bischöfe stellen konnte. Diverse Familienangehörige führten den freiherrlichen und reichsgräflichen Adelstitel.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Stammwappen ist von Silber und Rot gespalten, darin eine farbengewechselte Kugel. Auf dem Helm mit rot-silbernen Helmdecken die Kugel besteckt mit einem Hahnenfedernbusch.
  • Das gemehrte Wappen ist geviert: Felder 1 u. 4 zeigen das Stammwappen, 2 u. 3 sind von Schwarz über Silber geteilt, darin ein farbengewechseltes „Torband“ (ursprünglich Ruder/Steuer im Dreipass, Wappen der † Steierberger/Steuerberger). Zwei offene gekrönte Turnierhelme: I die Kugel aus 1 u. 4 besteckt mit fünf (sieben) schwarzen Hahnenfedern, Decken rot-silber. II ein Adlerflug mit der Figur aus 2 u. 3, Decken schwarz-weiß. Das Wappen blieb bei der Erhebung in den Freiherren- und Reichsgrafenstand unverändert.

Deszendenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]