Kuenburg

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Wappen derer von Kuenburg

Die Kuenburger, auch Khünburg, Khuenburg, Küenburg, Khuenburg, ursprünglich Kienburg, sind ein altes Kärntner Adelsgeschlecht, das auch in die Steiermark und ins Salzburger Land kam.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bergfried der Ruine Khünburg, Kärnten

Das Kärntner Uradelsgeschlecht diente den Grafen von Ortenburg als Ministerialen und benannte sich zunächst nach dem Ort Deinsdorf im unteren Gurktal. Seit 1388 benannte es sich dann nach seiner Burg nordwestlich des Pressegger Sees, heute Ruine Khünburg.

Seine Blütezeit hatte das Geschlecht im Zeitraum vom 16. bis in das 18. Jahrhundert, als es zehn Bischöfe stellen konnte, darunter drei Fürst-Erzbischöfe von Salzburg. Im salzburgischen Tamsweg erwarben die Kuenburger ab etwa 1560 Grundbesitz und errichteten das Schloss Kuenburg (Tamsweg), das bis 1954 im Familienbesitz verblieb, ferner das von 1620 bis 1960 im Familienbesitz befindliche Schloss Fronburg und im 18. Jahrhundert Schloss Blumenstein (Salzburg). In Südtirol sind die Grafen Kuenburg seit 1851 auf dem Ansitz Sallegg in Mitterdorf (Kaltern) ansässig.

Familienzweige wurden in den freiherrlichen und reichsgräflichen Stand erhoben, so der spätere Erzbischof Max Gandolf von Kuenburg 1665 durch Kaiser Leopold I.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Stammwappen ist von Silber und Rot gespalten, darin eine farbengewechselte Kugel. Auf dem Helm mit rot-silbernen Helmdecken die Kugel besteckt mit einem Hahnenfedernbusch.
  • Das gemehrte Wappen ist geviert: Felder 1 u. 4 zeigen das Stammwappen, 2 u. 3 sind von Schwarz über Silber geteilt, darin ein farbengewechseltes „Torband“ (ursprünglich Ruder/Steuer im Dreipass, Wappen der † Steierberger/Steuerberger). Zwei offene gekrönte Turnierhelme: I die Kugel aus 1 u. 4 besteckt mit fünf (sieben) schwarzen Hahnenfedern, Decken rot-silber. II ein Adlerflug mit der Figur aus 2 u. 3, Decken schwarz-weiß. Das Wappen blieb bei der Erhebung in den Freiherren- und Reichsgrafenstand unverändert.

Deszendenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Max Gandolf von Kuenburg (1622–1687), der dritte Kuenburger als Fürsterzbischof von Salzburg

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]