Salzburger Nachrichten

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Salzburger Nachrichten
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Beschreibung österreichische Tageszeitung
Verlag Salzburger Nachrichten Verlagsgesellschaft m.b.H. & Co. KG
Erstausgabe 7. Juni 1945
Erscheinungsweise täglich, außer Sonntag und Feiertag
Verkaufte Auflage 67.245 Exemplare
(ÖAK, Jahresschnitt 2017[1])
Reichweite 0,263 Mio. Leser
(MA 2017[2])
Chefredakteur Manfred Perterer
Herausgeber Max Dasch
Weblink www.sn.at/
Artikelarchiv bis 1946
ISSN
Luftaufnahme des Pressezentrums Salzburg. Bild: SN/ Robert Ratzer

Die Salzburger Nachrichten (SN) sind eine österreichische Tageszeitung. Sie erscheinen werktags im Berliner Format. Die SN haben ihren Sitz im Pressezentrum Salzburg, das sie mit der mediaprint und der Kronen Zeitung betreibt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die „Salzburger Nachrichten“ erscheinen erstmals am 7. Juni 1945 als eine der ersten Tageszeitungen Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg. Herausgegeben werden die SN von der Spezialabteilung Information Service Branch (ISB) des 12. Armeekorps General Eisenhowers. Sie tragen zu diesem Zeitpunkt den Untertitel „Herausgegeben von der 12. Heeresgruppe für die Österreichische Bevölkerung“. Die ersten Ausgaben umfassen wegen der Papierzuteilungen lediglich zwei Seiten. Der Preis betrug damals 20 Pfennig.

Am 20. Oktober erhalten Max Dasch (Jahrgang 1903), zu diesem Zeitpunkt Direktor der Salzburger Druckerei (seit 1937), und Dr. Gustav Canaval, geboren 1898 und gelernter Staatswissenschafter und Nationalökonom, das Permit S1, die Lizenz zur Herausgabe der Zeitung. Am Dienstag, dem 23. Oktober 1945, erscheinen die „Salzburger Nachrichten“ erstmals als unabhängige österreichische Tageszeitung mit einem durchschnittlichen Umfang von vier Seiten.

Aufbau und technologische Entwicklungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1983 erfolgt die Umstellung von Blei- auf Lichtsatz. Ab Februar 1983 erscheint der Titel der „Salzburger Nachrichten“ in Blau. 1987 folgt die Umstellung auf das hauseigene Satzsystem. Druckvorbereitung bzw. Druck verbleiben noch bei der Salzburger Druckerei.

Am 1. März 1989 erscheinen die SN mit einer eigenen Österreich-Ausgabe. Für Salzburg wird die Lokalberichterstattung erweitert. Ab diesem Zeitpunkt liegt den SN (wie auch der „Kleinen Zeitung“, den „Oberösterreichischen Nachrichten“, der „Neuen Vorarlberger Tageszeitung“, der „Tiroler Tageszeitung“, den „Vorarlberger Nachrichten“ und der Wochenzeitung „Niederösterreichische Nachrichten“) das Fernseh- und Radiomagazin „tele“ bei, das von den Trägermedien auch verlegt wird.

Im Oktober 1991 wird das Druckzentrum in der Karolingerstraße fertiggestellt. Das Druckzentrum wird von einer Betreibergesellschaft geführt, die zu je 50 % den Verlagsfirmen der SN und der Mediaprint gehören. Das neue Verlagsgebäude wird am 12. August 1994 fertiggestellt, die SN ziehen von der Bergstraße in der Salzburger Altstadt in die Karolingerstraße um.

Ab 1995 erscheinen die „Salzburger Nachrichten“ in zwei Formaten: Die Österreich-Ausgabe (wieder mit dem Untertitel „Unabhängige Zeitung für Österreich“) bleibt im gewohnten Berliner Format. Der neu konzipierte Lokalteil für Salzburg erscheint im Halbberliner Format. Dieser wird der Stammausgabe im Bundesland Salzburg und in den angrenzenden Bezirken in Oberösterreich beigelegt und ist um die Bereiche Kultur, Wirtschaft und Sport aus Stadt und Land erweitert.

Am 5. März 1997 geht das Internet-Angebot unter www.salzburg.com in den Live-Betrieb.

Zusammen mit dem Kubaner Mario Garcia, der bis zu diesem Zeitpunkt bereits 410 Zeitungen in aller Welt beraten hat, werden die SN einem großen Relaunch unterzogen. Die Seitenabfolge mit mehr Raum für die Österreich-Berichterstattung wird neu strukturiert. Auch die Optik, Lesbarkeit und Übersichtlichkeit wird verbessert und modernisiert.

1999 führen die SN die „Computer to Plate“-Technologie ein. Damit werden fertige Zeitungsseiten direkt auf die Druckplatte gespielt, das zeitintensive Anfertigen und Belichten der Druckplatten fällt als Zwischenschritt weg. Dies ermöglicht noch aktuellere Informationen durch späteren Redaktionsschluss. 2012 erfolgt die Installation einer neuen Druckmaschine, die KBA Commander von König & Bauer. Die neue Dimension in der Rollenoffsettechnik öffnet Raum für neue Produkte, für den Mitdruck des Lokalteils im Halbberliner Format und damit die Belieferung ganz Österreichs in der gleichen Aktualität wie die Stammausgabe im Berliner Format. Mit 12 Metern Höhe, 16 Metern Länge und 8 Metern Breite ist sie sparsamer im Platzbedarf und schafft bis zu 45.000 Exemplare pro Stunde.

2017 wird aus www.salzburg.com das neue Webportal www.sn.at. Sämtliche Angebote werden damit unter dem Markendach der „Salzburger Nachrichten“ vereinigt. Die Adressänderung wird auch zu einer inhaltlichen, technischen und optischen Überarbeitung genutzt. Die Seite soll den Wertekatalog der SN widerspiegeln: übersichtlich, relevant, hintergründig, analytisch, seriös, inhaltlich wertvoll. Die Webseite verwendet ein selbstlernendes System der Firma strg.at, welches mit neuronalen Netzen und Artificial Intelligence arbeitet. Mit „SN Plus“ wird das Bezahlangebot weiterentwickelt.

Angaben zur Zeitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Salzburger Nachrichten sind eine überregionale österreichische Tageszeitung mit einem Verbreitungs-Schwerpunkt im Bundesland Salzburg. Laut Österreichischer Media-Analyse befinden sich zwei Drittel der SN-Leser im Bundesland Salzburg. Für diese Leserschaft sind die SN Erstversorger mit Information, Analyse und Kommentar. Für die Leserschaft außerhalb Salzburgs, das sind rund 100.000 Personen, haben die Salzburger Nachrichten eine wichtige Funktion als ein Medium, das vor allem in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur alternative und ergänzende Standpunkte darstellt. Vor allem die unumstrittene regionale Informationskompetenz kommt zusätzlich im Internet-Portal sn.at verstärkt zum Tragen.

Unter der Woche besteht die Tageszeitung aus vier überregionalen Büchern und einem kleinformatigen Lokalteil für Salzburg. Das erste Buch ist der Politik-Teil. Die nachfolgenden großformatigen Teile der Zeitung eröffnen mit den Themen Kultur, Wirtschaft und Sport. Weitere Rubriken sind Österreich-Chronik, Medien, Weltchronik und Wissen/Gesundheit. In der Samstagsausgabe findet sich die Beilage „Wochenende“ mit Hintergrundberichten („Ursache&Wirkung“) sowie Schwerpunktthemen wie Tourismus, „Klimawandel“, „Geist&Welt“ sowie Kulinarik und die Seite „Staatsbürger“. Das Wochenende enthält auch Berichte und Anzeigen aus den Bereichen Karriere, Immobilien und Mobilität. Berichte unter dem Titel SNuppi wenden sich speziell an Kinder und sind zur besseren Lesbarkeit in größerer Schrift gedruckt.

Die Zeitung unterhält eine eigene Wien Redaktion unter der Leitung von Andreas Koller, welcher auch stellvertretender Chefredakteur ist. Als Karikaturist der Zeitung fungiert Thomas Wizany.

Auflage und Reichweite[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die verkaufte Auflage betrug im Jahr 2017 67.245 Exemplare, wovon 62.356 Stück auf Abonnements entfielen.[1]

Von ihren laut Österreichischer Media-Analyse 263.000 Lesern (3,6 Prozent Reichweite) erreicht sie 166.000 im Bundesland Salzburg. Das ergibt eine Reichweite von 35,7 Prozent im Bundesland Salzburg.[2] Gemäß Österreichischer Webanalyse (ÖWA) erreicht das Online Angebot der „Salzburger Nachrichten“ („SN Online Netzwerk“) im Jahr 2017 durchschnittlich pro Monat 1,235.000 Unique Clients, 4,60 Millionen Visits und über 42,3 Millionen Seitenabrufe.[3]

Blattlinie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Impressum der SN heißt es:

Die Salzburger Nachrichten sind eine parteipolitisch unabhängige Tageszeitung, dem christlichen Weltbild verpflichtet, und treten unabdingbar für die Freiheit des einzelnen Menschen ein. Die Salzburger Nachrichten sind gegen jede totalitäre Herrschaftsform, respektieren die von der UNO deklarierten Menschenrechte und bekennen sich zu einem neutralen demokratischen Österreich, zur Rechtstaatlichkeit und zum System der sozialen Marktwirtschaft. Die "Salzburger Nachrichten" sehen in der Erfüllung ihrer Aufgabe, der Information und der Kontrolle, einen wesentlichen Beitrag zur demokratischen Gesellschaft. Die Freiheit der Journalisten, nach bestem Wissen und Gewissen arbeiten zu können, ist durch den Herausgeber garantiert.“[4]

Allgemein wird die Zeitung als christlich-liberal wahrgenommen.[5]

Chefredakteure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere periodische Produkte der SN-Mediengruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Salzburger Woche“. Die „Salzburger Woche“ bildet einen Ring von Wochenzeitungen im Bundesland Salzburg. Dieser besteht aus den Titeln „Stadt Nachrichten“, „Flachgauer Nachrichten“, „Tennengauer Nachrichten“, „Pongauer Nachrichten“, „Pinzgauer Nachrichten“ und „Lungauer Nachrichten“. Sie wird jeweils am Donnerstag als Beilage in der jeweiligen Tagesausgabe der „Salzburger Nachrichten“ verbreitet. Einmal pro Monat erfolgt die Lieferung an jeden Haushalt.
  • „Salzburger Fenster“. Das „Salzburger Fenster“ ist eine wöchentlich erscheinende Gratiszeitung in der Stadt Salzburg, dem Flachgau und dem Tennengau.
  • „Hallo Nachbar!“. Diese regionale Wochenzeitung erscheint gratis und in der Regel 14-tägig an Haushalte im bayrischen Grenzraum zu Salzburg.
  • „Immo Extra“: erscheint zehnmal pro Jahr als Beilage der „Salzburger Nachrichten“ in Salzburg und Oberösterreich.
  • „Dahoam“. „Dahoam“ ist ein österreichweit als Beilage der „Salzburger Nachrichten“ erscheinendes Magazin mit Heimatbezug. Es erscheint viermal pro Jahr.
  • „Auf da Roas“ ist ein österreichweit als Beilage der „Salzburger Nachrichten“ erscheinendes Magazin für Freizeit und Reisen und erscheint viermal pro Jahr.
  • „ Salome“ ist ein im Bundesland Salzburg den „Salzburger Nachrichten“ beiliegendes Hochglanzmagazin für Mode, Interieur und Reise. Es erscheint viermal pro Jahr.
  • „Salzburg 100“ ist ein Hochglanzmagazin für Freizeit und Lebensstil im Zentralraum Salzburg (Stadt, Flachgau, Tennengau). Es erscheint zweimal pro Jahr.

Beteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Salzburger Nachrichten Verlagsgesellschaft m.b.H. & Co KG ist an folgenden Medienunternehmen beteiligt:

  • Tele Zeitungsverlagsgesellschaft m.b.H & Co KG, Wien, zu 9,3 %. Betriebsgegenstand ist die Herausgabe der Fernsehzeitschrift "Tele".[7]
  • APA Austria Presseagentur, Wien, zu 2,8 %. Betriebsgegenstand ist die Erstellung und Verbreitung von Nachrichten aller Art, insbesondere von Nachrichtendiensten.[8]

Die Dasch Vermögensverwaltungsgesellschaft m.b.H., die Kaindl-Hönig Vermögensverwaltungsgesellschaft m.b.H. und die Salzburger Nachrichten Verlagsgesellschaft m.b.H sind zu 55,4 %, bzw. zu 43,6 % und 1 % an der MEDIEN Beteiligungsgesellschaft m.b.H & Co. KG beteiligt. [4]

Die MEDIEN Beteiligungsgesellschaft m.b.H & Co KG ist wiederum an folgenden Medienunternehmen beteiligt: [4]

  • Salzburger Verlagshaus GmbH, Salzburg, zu 100 %. Betriebsgegenstand: Herausgabe der Wochengratiszeitung "Salzburger Fenster" und der Wochenzeitungen "Stadtnachrichten", "Flachgauer Nachrichten", "Tennengauer Nachrichten", "Pongauer Nachrichten", "Pinzgauer Nachrichten" und der "Lungauer Nachrichten"
  • Salzburg Digital GmbH, Salzburg, zu 100 %. Digitalagentur im Bereich Onlinemarketing, Rubrikenmärkte digital sowie der Betrieb der Plattform www.salzburg24.at.
  • Media Service Bavaria GmbH, zu 100 %. Betriebsgegenstand: Vermarktung von Printprodukten der SVH („Salzburger Verlagshaus GmbH“) in Bayern.
  • Conova communications GmbH, gemeinsam zu je 50 % mit der Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation. Betriebsgegenstand: IT-Dienstleistung.
  • Salzburg Logistik Gesellschaft mbH & Co. KG, gemeinsam zu je 50 % mit der Mediaprint Zeitungs- und Zeitschriftenverlag GmbH & Co KG. Betriebsgegenstand: Hauszustellung von Tageszeitungen. Neben den Haupttiteln Salzburger Nachrichten, Salzburg-Krone und Kurier liefert die Salzburg Logistik auch Fremdtitel wie die Oberösterreichischen Nachrichten, Die Presse, Der Standard, Neues Volksblatt Linz, Tiroler Tageszeitung, Profil, Format und Trend, aber auch ausländische Tageszeitungen wie die Süddeutsche Zeitung aus.
  • Druckzentrum Salzburg Betriebsgesellschaft m.b.H., gemeinsam zu je 50 % mit der Mediaprint Zeitungs- und Zeitschriftenverlag GmbH & Co KG. Betriebsgegenstand: Druck von Zeitungen in Groß- und Kleinformaten, Zeitungsbeilagen und Sonderformaten.

Die Dasch Vermögensverwaltungsgesellschaft m.b.H. ist mit 55,4 %, die Kaindl-Hönig Vermögensverwaltungsgesellschaft m.b.H. ist mit 43,6 % und die Salzburger Nachrichten Verlagsgesellschaft m.b.H. ist mit 1 % an der Salzburger Nachrichten Immobilien- und Dienstleistungsgesellschaft m.b.H. & Co KG beteiligt. [4]

Events und SN-Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der jährlichen Leonidas Sportgala der SN treffen sich Salzburgs Spitzensportlerinnen und -sportler und die Prominenz aus Sport, Politik, Wirtschaft und Kultur auf Einladung der SN zur Wahl der Salzburger Sportler des Jahres. Gewählt werden Sportlerin und Sportler, Trainer und Rookie des Jahres. Die SN vergeben zusätzlich einen Leonidas für das sportliche Lebenswerk. Die SN-Sportgala findet seit 1985 statt, als Leonidas Sportgala seit 2007.

Businesslauf: gemeinsam mit Partnern organisieren die SN einmal jährlich den größten Business-Event des Landes. 4.000 Teilnehmer laufen in Firmen-Teams miteinander. Der erste Businesslauf fand 2007 in Rif bei Salzburg statt. 2017 wurde erstmals der Lauf in die Altstadt Salzburgs gelegt.

Die SN vernetzen einmal pro Jahr mit den ganztägigen SN-Karriereforen in Salzburg und Linz sowie dem „Karriereforum Lehre“ in Salzburg Arbeitgeber und Arbeitsuchende.

Der SN-Saal wird als Veranstaltungssaal für eine umfangreiche Reihe an Diskussionen, redaktionellen Themenabenden, Gesundheitsvorträge und -veranstaltungen genutzt. Hinzu kommen Hausmessen wie der Leserreisentag oder der Freiwilligentag.

SN Vorteilsclub[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. November 2011 wurde der SN Vorteilsclub eröffnet. Mit der „SNCard“ erhalten die Mitglieder Angebote und Vergünstigungen aus verschiedensten Bereichen. Abonnenten, die ein bezahltes, unbefristetes Abonnement besitzen, sind automatisch und kostenlos Mitglied im Vorteilsclub.

Marke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die „Salzburger Nachrichten“ vermitteln täglich ein „Mehr“ an Wissen. Aus Salzburg für Österreich. Im Rahmen des Markenleitbildes wird als Gesamtangebot „täglich höchste journalistische Qualität aus Salzburg für Österreich. Täglich kompetente Kundenberatung, für unsere Leser und Werbepartner“ definiert. [9] Die Markenfamilie besteht aus dem Printprodukt „Salzburger Nachrichten“ und ihren digitalen Plattformen, dem Online-Portal www.sn.at und der SN-App für Smartphone und Tablet. Ergänzt wird dieser Auftritt durch die Social-Media-Auftritte auf Facebook, Twitter, Instagram, Google+ und You Tube sowie verschiedenste Themenbeilagen und Guides.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Journalistinnen und Journalisten der „Salzburger Nachrichten“ wurden in der Vergangenheit vielfach mit angesehenen Preisen ausgezeichnet.

Auch das Printmedium selbst erhielt viele Auszeichnungen. So wurde der Zeitung bereits mehrmals der „Europe's Best Designed Newspaper Award“ in verschiedenen Kategorien verliehen.

Herausgeber Dr. Max Dasch wurde 1999 mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. 2003 erhielt Max Dasch das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark. 2011 erhielt er den „Ring des Landes Salzburg“ durch Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller verliehen.[9]

Auszeichnungen der Journalisten seit 1994[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Auszeichnung
1994 Martin Behr: Inlands-Kritikerpreis („Steirischer Herbst“)
1997 Veronika Canaval und Gertraud Leimüller: Hartmann-Preis (vom VAÖ-Verband Österreichischer Fachjournalisten)
1999 Josef Bruckmoser: Leopold-Kunschak-Pressepreis
2000 Andreas Koller: Kurt-Vorhofer-Preis (Journalistengewerkschaft, PSK, Kleine Zeitung)
2000 Gerhard Schwischei: Hans-Kronberg-Umweltjournalistenpreis (EU-Abgeordneter Hans Kronberger)
2001 Gerhard Steininger erhält den Leopold-Kunschak-Pressepreis und im selben Jahr den René Marcic-Preis
2005 Andreas Koller wird vom Fachmagazin „Der Österr. Journalist“ erstmals zum „bester innenpolitischer Journalist“ des Jahres gewählt
2006 Gertraud Leimüller: „MedienLÖWIN 2006“ für Printberichte 2005, ausgerufen von Kongressinitiatorin Dr. Maria Schaumayer, Frauenministerin Maria Rauch-Kallat sowie Industriellenvereinigung
2006 Inge Baldinger erhält den Hauptpreis für journalistische Leistungen im Interesse der Familien – Familie 2006 (Sozialministerium, österr. Familienverbände)
2006 Sylvia Wörgetter und Inge Baldinger werden mit dem Österreichischen Staatspreis für Journalistische Leistungen im Interesse der Jugend ausgezeichnet (Bundesministerium)
2007 SN-Karikaturist Thomas Wizany erhält den René Marcic-Preis
2007 Inge Baldinger erhält den Anerkennungspreis für herausragende Berichterstattung über Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben und in der Wirtschaft (Öst. Zivilinvalidenverband)
2007 Andreas Koller erhält für seine "Kritische und konstruktive Berichterstattung über die Thematik der Grund- und Freiheitsrechte in Österreich" den erstmals verliehenen Anerkennungspreis des Österreichischen Verfassungspreises (Unabhängiges Forum Verfassung)
2007 Gudrun Doringer wird zur besten Lokaljournalistin Salzburgs gewählt („Der öst. Journalist“)
2007 Andreas Koller: bester innenpolitischer Journalist Österreichs („Der öst. Journalist“)
2008 Fritz Peßl wird mit dem Alfred-Worm-Preis ausgezeichnet
2008 Sylvia Wörgetter erhält den Valentin-Ladenbauer-Journalistenpreis der OÖ Apothekerkammer
2008 Barbara Morawec: „Medal of Merit“ für besondere Verdienste um Natur- und Umweltschutz (Internat. Lions-Bewegung)
2009 Andreas Koller: bester innenpolitischer Journalist Österreichs („Der öst. Journalist“)
2009 Inge Baldinger: Leopold-Ungar-Anerkennungspreis (Caritas und Raiffeisen)
2010 Tanja Warter: Pressepreis der österreichischen Tierärztekammer
2010 Trude Kaindl-Hönig: Ehren-Promenteus für unermüdliches Engagement für Menschen in psychischen und sozialen Notlagen (ProMente und Kinderseelenhilfe)
2010 Karl Heinz Ritschel: Anerkennungspreis für Lebenswerk (Kulturfonds der Stadt Salzburg)
2010 Andreas Koller: Journalist des Jahres und bester innenpolitischer Journalist des Jahres („Der öst. Journalist“)
2011 Stefan Veigl: „Journalismuspreis von unten“ (Armutskonferenz)
2012 Christian Resch: bester Lokaljournalist Salzburgs („Der öst. Journalist“)
2012 Andreas Koller: René Marcic-Preis (Land Salzburg)
2012 Franz Mayrhofer und Werner Thuswaldner werden für Verdienste um die Stadt Salzburg mit dem Stadtsiegel in Silber ausgezeichnet (Stadt Salzburg)
2013 Andreas Koller: bester innenpolitischer Journalist Österreichs („Der öst. Journalist“)
2013 Heidi Huber: beste Lokaljournalistin Salzburgs („Der öst. Journalist“)
2013 Christian Resch: bester Lokaljournalist Salzburgs („Der öst. Journalist“)
2014 Andreas Koller: bester innenpolitischer Journalist Österreichs („Der öst. Journalist“)
2014 Karin Portenkirchner: beste Lokaljournalistin Salzburgs („Der öst. Journalist“)
2015 Hedwig Kainberger: Kunstpreis der Bank Austria für Kulturjournalismus (Bank Austria)
2015 Karin Zauner: beste Lokaljournalistin Salzburgs („Der öst. Journalist“)
2016 Alexander Purger: IRE-Journalistenpreis (Institut der Regionen Europas)
2016 Hedwig Kainberger: René Marcic-Preis (Land Salzburg)
2017 Ronald Barazon: Julius-Raab-Medaille in Gold (Wirtschaftskammer Österreich)
2017 Andreas Koller: bester innenpolitischer Journalist des Jahres 2016 („Der öst. Journalist“)
2017 Sylvia Wörgetter: beste Lokaljournalistin Salzburgs („Der öst. Journalist“)
2018 Andreas Koller: Zum achten Mal Platz 1 als „bester innenpolitischer Journalist des Jahres 2017“ („Der öst. Journalist“)

Auszeichnungen der Printausgabe der „Salzburger Nachrichten“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Auszeichnung
2001 Der SN-Sport wird für die „beste Ski-Berichterstattung Europas“ ausgezeichnet (vom Club 5, IV der 10 größten Weltcupveranstalter)
2007 SN-Wochenende: Award of Excellence (European Newspaper Awards)
2008 SN-Wochenende: Award of Excellence (European Newspaper Awards)
2009 SN-Gesamtkonzept und SN-Wochenende: 4 Awards of Excellence (European Newspaper Awards)
2011 „Salzburg Pur“: 3 Awards of Excellence Kategorie Magazine (European Newspaper Awards)
2011 SN-Wochenende: 2 Awards of Excellence (European Newspaper Awards)
2012 „Salzburg Pur“: 3 Awards of Excellence Kategorie Magazine (European Newspaper Awards)
2012 SN-Weihnachtsbeilage und SN-Wochenende: 4 Awards of Excellence (European Newspaper Awards)
2013 „Salzburg Pur“: Award of Excellence Kategorie Magazine (European Newspaper Awards)
2013 SN-Wochenende: 2 Awards of Excellence (European Newspaper Awards)
2014 „Salzburg Pur“: Award of Excellence Kategorie Magazine (European Newspaper Awards)
2014 Wochenendbeilage zum Jahreswechsel, SN-Wochenende: 8 Awards of Excellence (European Newspaper Awards)
2015 SN und SN-Beilagen: 9 Awards of Excellence (European Newspaper Awards)
2017 SN-Wochenende: 4 Awards of Excellence (European Newspaper Awards)
2017 SN-Sonderbeilage „Aufbruch“: Award of Excellence (European Newspaper Awards)
2017 SN-Plattform „Immobilien“ Nominierung für „Immo Award 2017“ („Immobilienplattform des Jahres“)
2018 SN-Wochenende, SN-Sonderbeilage „Im Netz“ und SN-Serie „Was wäre, wenn…“: 7 Awards of Excellence (European Newspaper Awards)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Österreichische Auflagenkontrolle: Auflagenliste Jahresschnitt 2017 (PDF 15,1 MB), abgerufen am 12. Juni 2018
  2. a b Arbeitsgemeinschaft Media-Analysen: Media-Analyse 2017 - Presse. Abgerufen am 14. Juni 2018
  3. Österreichische Webanalyse: ÖWA Basic - Salzburger Nachrichten Online Netzwerk. Abgerufen am 14. Juni 2018
  4. a b c d Wir über uns: Impressum
  5. Eurotopics:Salzburger Nachrichten
  6. Die Geschichte der Salzburger Nachrichten
  7. Offenlegung Tele
  8. Offenlegung APA (PDF 0,1 MB), abgerufen am 12. Juni 2018
  9. Quelle: Veröffentlichungen in den Printausgaben der „Salzburger Nachrichten“