Kurt Kauter

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Kurt Kauter (* 7. Mai 1913 in Limburg an der Lahn; † 23. Februar 2002 in Gotha) war ein deutscher Schriftsteller. Er schrieb auch unter dem Pseudonym José Maria Rocafuerte.

Leben und Werk[Bearbeiten]

In seiner Jugendzeit schrieb Kauter erste Gedichte. Durch den Fund eines versteinerten Fossils wurde sein Interesse an der Geologie geweckt, die er in Würzburg neben Mineralogie und Geographie studierte und auf deren Fachgebiet er auch promovierte. Kurt Kauter war Kommunist und Mitbegründer der Friedensbewegung in Westdeutschland. Er siedelte 1958 in die DDR nach Gotha über.

Als Geologe war Kauter zur Erforschung von Erdölvorkommen im Ausland unterwegs, was dazu führte, dass er seine Begegnungen mit lateinamerikanischen Kulturen zu Papier brachte. In den 1960er Jahren entstanden so Bücher wie Im Schatten des Chimborazo oder Unter dem Kreuz des Südens. Kauters Liebe zu den Völkern Südamerikas prägte all seine viel gelesenen Kinder- und Jugendbücher. Mit dem Roman Befreier Bolivar setzte er dem südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfer Simón Bolívar ein Denkmal. Bis ins hohe Alter war Kauter schriftstellerisch tätig. Im Alter von 83 Jahren wurde er für sein Lebenswerk mit der höchsten Auszeichnung Venezuelas, dem Orden Mérito al Trabajo - Primera Clase, geehrt.

Seine veröffentlichten Publikationen erreichten eine Gesamtauflage von rund zwei Millionen Exemplaren weltweit. Sein Schaffen ist ein Plädoyer für Frieden und Freundschaft unter den Völkern der Welt.

Autobiographie[Bearbeiten]

Lebenslandschaft. Autobiographische Skizzen. Rhino-Verlag Arnstadt & Weimar 1999, ISBN 3-932081-31-5

Weblinks[Bearbeiten]