Lüner SV

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Lüner SV
Logo des Lüner SV
Voller Name Lüner SV Fußball e. V.
Gegründet 26. August 1945
Vereinsfarben rot-weiß
Stadion Kampfbahn Schwansbell
Plätze ca. 10.000
Vorstand Dieter Wiefelspütz
Trainer Mario Plechaty
Homepage www.luener-sv.de
Liga Landesliga Westfalen
2013/14 4. Platz
Heim
Auswärts

Der Lüner SV ist ein Fußballverein aus Lünen. Seine erste Mannschaft spielt derzeit in der siebtklassigen Landesliga Westfalen. Der Lüner Sportverein unterhält Abteilungen auch für Handball, Judo, Volleyball, Turnen und Tennis.

Vereinsgeschichte[Bearbeiten]

Seine größten Erfolge erreichte der Club in den 1960er- und 1970er-Jahren, als er mehrfach in der zweithöchsten deutschen Fußballklasse spielte. So wurde der LSV im Sommer 1963 zunächst Westfalenmeister und später Westdeutscher Meister, wodurch der Aufstieg in die Regionalliga West sichergestellt werden konnte. Nach dem direkten Wiederabstieg und dem erneuten Aufstieg zwei Jahre später folgten zwischen der Saison 1967/68 und der Saison 1972/73 sechs weitere Jahre in der Regionalliga.[1] Bekanntester Spieler war in den 1970er Jahren Dieter Zorc, der beim Lüner SV als Spielertrainer fungierte. Als besonders bedeutsam in der Vereinsgeschichte gelten vor allem die Lokalderbies gegen Borussia Dortmund im letzten Jahr der Regionalligazugehörigkeit.

Bis auf die Saison 1981/82 in der Amateur-Oberliga Westfalen konnte der Verein lange Zeit keine weiteren Erfolge feiern und spielte viele Jahre in Verbands- und Landesliga. Erst im Jahr 2000 konnte der Lüner SV wieder in die Oberliga aufsteigen, aus der er jedoch vier Jahre später wieder abstieg. Ab der Saison 2008/09 spielte der Lüner SV in der siebtklassigen westfälischen Landesliga. Von dort stieg der LSV 2010 als Drittletzter in die achtklassige Bezirksliga ab. Nach zwei Jahren schaffte der Lüner SV als Bezirksligameister 2012 die Rückkehr in die Landesliga Westfalen.

Stadion[Bearbeiten]

Der Lüner SV spielt in der „Kampfbahn Schwansbell“, die sich östlich der Innenstadt in unmittelbarer Nähe des Schloss Schwansbell befindet. Das reine Fußballstadion besitzt ca. 10.000 Plätze, wobei eine überdachte Sitzplatztribüne existiert. Bis 2010 sollen in Schwansbell für 1,7 Millionen Euro ein neuer Rasenplatz mit Laufbahn und Tribüne, ein Kunstrasenplatz mit Beleuchtung sowie neue Umkleide- und Sanitäranlagen entstehen.[2]

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ruhrnachrichten.de: Lüner Musketiere von damals treffen sich noch heute
  2. ruhrnachrichten.de: Stadion Schwansbell wird runderneuert