LEWA

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LEWA
Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 1952
Sitz Leonberg, DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung Peter Wagner (CEO)
Mitarbeiter 1070 Mitarbeiter,
davon 580 in Leonberg[1]
Umsatz 218 Mio. Euro (2014)[1]
Branche Maschinenbau
Website www.lewa.de
ehemaliges Logo

Die LEWA GmbH ist Hersteller für Dosier-Membranpumpen, Prozesspumpen sowie komplette Dosiersysteme und -anlagen. Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren vom reinen Technologie- zum Lösungsanbieter entwickelt. LEWA-Systeme werden in der Öl- und Gas-Industrie ebenso wie in der Chemie eingesetzt.

Hauptsitz des Unternehmens ist Leonberg bei Stuttgart. LEWA ist mit 14 Tochtergesellschaften und einer Vielzahl von 80 Vertriebspartnern auf allen Kontinenten vertreten. Die Unternehmung erzielte 2014 mit weltweit ca. 1.070 Beschäftigten einen Umsatz von rund 217,7 Mio. Euro.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1952 als „Ingenieurbüro LEWA“ durch die Ingenieure Herbert Ott und Rudolf Schestag gegründet. LEWA steht für „Leonberger Wasseraufbereitung“. 1954 meldete LEWA das erste Patent für die Kipphebelpumpe an. 1955 nahm das Unternehmen zum ersten Mal an der Achema-Messe in Frankfurt am Main teil.

Ab 1961 existierte eine Forschungsgruppe, die die Forschung und die Entwicklung der Pumpen vorantrieb. Im Jahre 1968 ließ LEWA sich die eigens entwickelte Sandwich-Membran patentieren. Ab 1972 befasste sich das Unternehmen auch mit der Entwicklung von Systemen.

Mit dem Tod von Herbert Ott 1999 endete die Tradition als Familienunternehmen. 2003 wurde die Membranpumpe LEWA ecoflow auf den Markt gebracht, deren Verkauf einen wichtigen Teil des Geschäfts von LEWA ausmacht.

Im Jahr 2006 erwarb die Deutsche Beteiligungs AG das Unternehmen. Seit 2009 gehört LEWA zur japanischen Nikkiso. Dieser ist in Japan Marktführer bei der Wasseraufbereitung für Wärme- und Atomkraftwerke und Anbieter von Pumpen und Klappen für die Flugzeug-Schubumkehr. Weltweit ist Nikkiso die Nummer drei bei mobilen Dialysegeräten.

2011 entwickelte LEWA das System LEWA EcoPrime für die Prozesschromatographie.[1]

Am 1. Januar 2013 gab der langjährige Geschäftsführer Bernd M. Stütz seine Position an Naota Shikano ab.[2] Im Januar 2016 wurde das Management umstrukturiert. Neuer CEO wurde Peter Wagner, der auch die Leitung der neugeschaffenen Industrial Division übernahm, bestehend aus der Lewa-Gruppe, Geveke NV, Nikkiso Cryo und dem japanischen Pumpengeschäft von Nikkiso. Shikano wechselte zum Mutterkonzern nach Japan.[3]

LEWA heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kunden von LEWA kommen überwiegend aus den Branchen Chemie und Petrochemie, Öl und Gas, Energie und Umwelt, Pharma, Wasch- und Reinigungsmittel.

LEWA liefert

  • Dosier-Membranpumpen (u. a. LEWA ecoflow, LEWA ecodos, LEWA ecosmart) mit Förderdrücken bis 1200 bar
  • Prozesspumpen (u. a. LEWA triplex) mit Förderdrücken bis 1200 bar
  • Plungerpumpen mit Förderdrücken bis 3500 bar
  • Dosiersysteme (u. a. LEWA ecofoam)
  • Chromatographiesysteme zur Niederdruckflüssigkeitschromatographie
  • komplexe Dosieranlagen und Mischanlagen sowie
  • Odorieranlagen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Firmenprofil/Fakten und Profil auf LEWA-Webseite
  2. Leonberger Kreiszeitung, 6. Dezember 2012, Lokalteil Seite I
  3. Neues Management für die Lewa-Gruppe Process, 20. Januar 2016, abgerufen am 28. Januar 2016.